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Wales, walisisch Cymru, ist ein Landesteil von Großbritannien und umfasst die westliche Halbinsel der Insel Großbritannien. Das Bergland ist dunn besiedelt, die Bevölkerung von Wales konzentriert sich in den wirtschaftlichen Hauptregionen.

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Die walisische Sprache ist die Amtssprache von Wales und zählt zu den keltischen Sprachen.

Damit erfolgt eine Zuordnung zu den indogermanischen Sprachen. Insgesamt wurden zuletzt rund 750.000 Sprecher des Walisischen gezählt, darunter leben etwa 611.000 in Wales, die übrigen verteilen sich auf Teile Englands, Kanadas, den USA und Teilen von Neuseeland und Australien.


Im Walisischen gibt es zwei Hauptdialekte, einen südlichen Dialekt und einen nördlichen Dialekt.
Ein Übersetzer der Sprache sollte sich also zumindest mit diesen beiden großen Dialekten auskennen, um einwandfreie Übersetzungen liefern zu können, wobei zu bemerken ist, dass es weitere kleinere Dialekte in der Sprache gibt. Die meisten Übersetzungen erfolgen in die englische Sprache, gerade, was Übersetzungen aus der Wirtschaft angeht.
Die Sprache selbst ist noch sehr vital, denn viele Kinder lernen sie noch als Muttersprache und sie wird in allen Schichten der Gesellschaft gesprochen, was bei Weitem nicht bei allen Sprachen der Fall ist.
Daher ist die Aussicht, dass die Sprache über lange Zeit hinaus noch erhalten bleiben wird, recht gut. Gerade im Norden von Wales stellen die Sprecher des Walisischen die Mehrheit der Bevölkerung, rund siebzig Prozent der dort lebenden Menschen sprechen diese Sprache.
Wales selbst besitzt eine eigene Kultur, ist aber dennoch mit England eng verbunden. Ein Übersetzer bekommt häufig Aufträge aus der Wirtschaft, aber auch aus kulturellen Bereichen. So wird zum Beispiel angestrebt, Urlauber in das Land zu locken.
Damit müssen Übersetzungen für bestimmte Zielländer angefertigt werden, wobei sich die Angebote meist auf Europa und insbesondere Mittel- und Westeuropa konzentrieren.
Da in Wales eine eigene Literatur entwickelt wurde, bekommen Übersetzer aber auch solche Aufträge, wenn zum Beispiel literarische Werke übertragen werden müssen (siehe hier Literaturübersetzer).
Insgesamt kann aber gesagt werden, dass die Nachfrage nach einem Übersetzer der walisischen Sprache weitaus weniger stark ist, als dies bei vielen anderen Sprachen der Fall ist.

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Buch-Tipp

Marion Löffler
Englisch und Kymrisch in Wales
Geschichte der Sprachsituation und Sprachpolitik
PHILOLOGIA -
Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Bd.17

Hamburg 1997, 328 Seiten
ISBN-13: 978-3-86064-472-0
ISBN-10: 3-86064-472-6
Zum Inhalt:
Diese Monographie legt dar, wie es zur Entwicklung der gegenwärtigen Sprachsituation in Wales kam, in der Englisch und Kymrisch koexistieren. Das Kymrische, Muttersprache von einem Fünftel der Bevölkerung in Wales, gilt bis heute als Nationalsymbol der Waliser. Seine Verwendung in Bildungswesen und Massenmedien, eine weitgespannte moderne Literatur sowie blühende Volkskultur zeugen von der Vitalität der Sprache. Die Mehrheit der Bevölkerung von Wales verwendet jedoch das Englische, das mit der Ankunft der ersten Germanen auf den britischen Inseln begann, die einheimischen keltischen Sprachen zu verdrängen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung, die sich hauptsächlich der Erläuterung der Begriffe Sprachsituation und Sprachpolitik widmet, werden jene Faktoren und sprachpolitischen Maßnahmen ergründet, die die Geschichte der beiden Sprachen dort beeinflussten. Im Anschluss daran wird die gegenwärtige Sprachsituation beschrieben.
Es wird dargestellt, wie das Englische durch die anglonormannische Eroberung in Wales eingeführt wurde und nach und nach in die wichtigen gesellschaftlichen Bereiche der Administration, des Bildungswesens und später der Massenmedien eindrang. Dies ging einher mit der schrittweisen Anglisierung des einheimischen Adels und später des Bürgertums. Besonderes Augenmerk wird auf die Industrialisierung von Südwales im 19. Jahrhundert gerichtet, die die starke geographische Ausbreitung des Englischen ins 20. Jahrhundert einleitete.
Parallel dazu zeigt die Autorin auf, warum das Kymrische trotz der sehr frühen Eroberung von Wales durch England und trotz repressiver sprachpolitischer Maßnahmen bis ins 20. Jahrhundert überlebt hat und gegenwärtig sogar an Popularität zu gewinnen scheint. Die Basis für dieses erstaunliche Phänomen wurde mit der Förderung der klassischen Dichtung durch den einheimischen Adel und der von Elisabeth I 1562 verordneten Übersetzung der Bibel in das Kymrische gelegt. Auf der Grundlage des so fixierten Standards entwickelte sich vom 18. Jahrhundert an eine reichhaltige religiöse Literatur und Kultur. Das Kymrische wurde so für viele Waliser zum Symbol für Religiösität und nationaler Identität. Dies fand im 20. Jahrhundert seinen Ausdruck in der Entstehung einer Vielzahl von kulturnationalistischen Organisationen. Ihnen ist zu verdanken, dass sich das Tempo des Sprachwechsels vom Kymrischen zum Englischen seit den 70er Jahren stark verlangsamt hat, ja dass in den unteren Altersgruppen sogar ein leichter Anstieg der Kymrischsprecher zu verzeichnen ist. Erst das nächste Jahrtausend wird jedoch zeigen, ob sich die Minderheitensprache gegen ihre mächtige Nachbarin durchsetzen kann.