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Private Haftpflichtversicherung für Übersetzer

Die private Haftpflichtversicherung sichert die Privatperson vor Forderungen Dritter.

Dies geschieht aber nur im Rahmen der Deckungssummen, die bei Abschluss des Vertrages festgelegt wurden.

Die Haftung für Privatpersonen ist nicht begrenzt und wenn es zu einem Schadensfall kommen sollte und der Schuldige keine Versicherung aufweisen kann, kann er zu lebenslangen Zahlungen an den Geschädigten verpflichtet werden.

Als Grundlage für einen Haftungsschaden gilt immer, dass dieser durch Fahrlässigkeit zustande gekommen sein muss.

Die Ansprüche müssen zudem im privaten Bereich entstanden sein, andernfalls wäre es für den Übersetzer ein Fall für die Berufshaftpflichtversicherung.
Soll mit einer Nebentätigkeit ein Gewinn erzielt werden, so muss auch diese Tätigkeit extra versichert sein und ist nicht in der privaten Haftpflichtversicherung enthalten.
Das kann sein, wenn der Übersetzer nicht hauptberuflich freiberuflich ist, sondern nebenberuflich.


Risiken des Alltags durch Haftpflichtversicherung unbedingt absichern

In der privaten Haftpflichtversicherung werden die Risiken abgedeckt, die typischerweise aus dem Alltag entstehen.

Eingeschlossen sind dabei Personen-, Sach- und daraus resultierende Vermögensschäden.

Die Summen für Personen- und Sachschäden werden meist pauschal angeboten, es kann aber auch sein, dass der Anbieter die beiden Schadensarten getrennt behandelt. Ein Personenschaden kann entstehen, wenn ein Radfahrer einen Fußgänger anfährt und dieser durch die Behandlung erhebliche Kosten hat.

Auch wenn er diese über seine private Krankenversicherung oder gesetzliche Krankenkasse begleichen kann, so wird sich doch diese mit der Haftpflichtversicherung des Verursachers auseinandersetzen. Aus einem solchen Personenschaden kann ein Vermögensschaden entstehen, etwa, wenn der Geschädigte nicht arbeitsfähig ist und so auf einen Teil seines Einkommens verzichten muss.



Diesen Vermögensschaden übernimmt ebenfalls die private Haftpflichtversicherung. Ein Sachschaden kann vorliegen, wenn jemand sich die Kamera eines Freundes ausborgt und diese fallen lässt.

Zusätzlich kann die Ausfalldeckung versichert werden

So kann zum Beispiel eine Ausfalldeckung in den Vertrag mit aufgenommen werden. Diese besagt, dass die eigene Versicherung dann zahlt, wenn der Verursacher des Schadens nicht in der Lage ist, diesen zu übernehmen.
Nimmt man das Beispiel des oben genannten Radfahrers, der selbst keine Versicherung hat und eidesstattlich erklärt, dass er nicht in der Lage ist, den Schaden finanziell zu begleichen, so übernimmt die Ausfalldeckung der Versicherung des Fußgängers die Kosten für die Behandlung und alle weiteren Kosten.

Kinder bis sieben Jahre sind deliktunfähig und es gibt für die Eltern keine rechtliche Pflicht, einen Schaden zu ersetzen. Wohl aber eine moralische.
Die Zusatzversicherung für die Deckung der Schäden, die durch deliktunfähige Kinder entstanden sind, ist also in erster Linie für Familien mit Kindern sehr sinnvoll.