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Zertifizierung der Übersetzer – Dienstleistung

Donnerstag, 19. August 2010

Immer mehr Unternehmen streben nach einer Zertifizierung und auch für immer mehr Kunden wird eine solche interessanter.

Das hat den Hintergrund, dass die Kunden damit sichergehen wollen, dass die gefragte Dienstleistung einem gewissen Mindeststandard genügt.

Vor allem gilt das für Dienstleistungen, die über die Landesgrenzen hinaus erbracht werden.

Übersetzer sehen die Zertifizierung daher zum Teil als Instrument ihres Marketings. Kommt es zum Beispiel zu Rechtsstreitigkeiten, so können sie damit nachweisen, dass ihre Dienstleistungen aktuell und auf dem neuesten Stand der Technik sind.

Es gibt aber verschiedene Zertifizierungsstellen, die alle auf unterschiedliche Bewertungskriterien zurückgreifen.

Doch was ist nun für eine Zertifizierung zu tun?

1. Den Antrag stellen. Alle Übersetzer können eine Zertifizierung beantragen. Dafür ist es nicht maßgeblich, ob sie allein arbeiten oder in einer Bürogemeinschaft.

2. Die Dokumentation. Der Übersetzer muss eine Dokumentation über seine Dienstleistungen einreichen. Darin muss der Name des Übersetzers genannt werden, seine Anschrift, auch die eventueller Zweigstellen, ein Profil seines Unternehmens, Fachgebiete und weitere Informationen. Diese Dokumentation ist die Grundlage für die Durchführung des Audits.

3. Im Mittelpunkt der gesamten Zertifizierung steht das Audit. Dabei werden Nachweise gesammelt, ob der Bewerber die Anforderungen tatsächlich erfüllt. Dabei werden Gespräche geführt, es werden Aufzeichnungen eingesehen, es werden Datenbanken und Kommunikation sowie die Zusammenarbeit zwischen Kunden und anderen Übersetzern betrachtet. Der Auditor verfasst am Ende einen Bericht mit einer Empfehlung, ob die Zertifizierung erteilt werden sollte oder nicht.

4. Erteilung des Zertifikats. Mit der Erteilung der Zertifizierung erhält der Übersetzer auch das Recht, damit werben zu dürfen.