Artikel-Schlagworte: „Übersetzung“

Übersetzungen ins Portugiesische

Samstag, 3. September 2011



Portugiesische Übersetzer
sind heutzutage fast ausnahmslos Muttersprachler oder zumindest Personen, die schon länger in dem jeweiligen Land leben.

Die fachspezifischen Texte müssen bei dieser Sprache korrekt in die Gegensprache übersetzt werden.

Übersetzungen von Portugiesisch-Deutsch/Deutsch-Portugiesisch erfolgen meist in den Branchen Automobilindustrie, Lebensmittelbereich, Informatik, Recht, Versicherungen oder auch Raum- und Luftfahrttechnik.

Die Voraussetzungen für Übersetzer sind eine gute Allgemeinbildung, Fachkenntnisse im jeweiligen Gebiet, eine sichere Anwendung von Mutter- und Fremdsprache sowie Kulturkenntnisse des jeweiligen Landes.

Bei portugiesisch handelt es sich um eine romanische Sprache, die vorwiegend in Portugal und Brasilien gesprochen wird. Es weist innerhalb des Landes nur wenige Variationen im Dialekt auf, wobei das Standardportugiesisch auf dem Dialekt von Lisabon basiert.

Sehr gute Kenntnisse in Grammatik und Rechtschreibung sind unumgänglich, das die Sprache dem Spanischen sehr ähnelt und auch wechselseitig verständlich sind – und das trotz unterschiedlicher Phonologie, Grammatik und Vokabular. In der gesprochenen Sprache ist der Gebrauch von Nasalen typisch für das Lautsystem, was nicht jedem Übersetzer liegt.

Viele portugiesische Übersetzer oder auch Übersetzungsbüros bieten folgende Übersetzungen an:
Übersetzung des Jahresabschlusses, Übersetzung von Packungsbeilagen oder klinischen Befunden, Übersetzung von Abschlussarbeiten oder Dissertationen, etc.

Übersetzer für Literatur

Dienstag, 30. August 2011

Bei Übersetzungen aus dem literarischen Bereich ist immer zwischen der Literatur, die für die breite Masse gedacht ist, und der, die für eine spezialisierte Leserschaft verfasst wurde, zu unterscheiden.

Gerade bei ersterer Gruppe muss der Literaturübersetzer daran denken, wie sein Text in der Zielkultur aufgenommen werden könnte und er muss gegebenenfalls Anpassungen des Originaltextes vornehmen.



Doch dem ist nicht immer so, je nach Anforderungen von Seiten des Auftraggebers kann es sein, dass eine eins-zu-eins-Übersetzung verlangt wird, die der Übersetzer dann vornimmt. Ansonsten unterscheiden sich die Übersetzungen im literarischen Bereich nicht sehr von Übersetzungen in anderen Bereichen, wenn man einmal die Übersetzungsvorgang an sich betrachtet, die textuelle Beschaffenheit und das Publikum, das mit der Übersetzung erreicht werden soll.

Übersetzer müssen heute nicht mehr nur in erster Linie der Vorlage gerecht werden, sondern es gilt für sie, viele weitere Anforderungen zu erfüllen. Das Überdenken und Abändern des Zieltextes hat allerdings in der Regel auch Auswirkungen auf den Text selbst, daher muss auch bei Änderungen stets der Inhalt des Textes und die Intention des Schriftstellers beibehalten werden.

Hinsichtlich der Übersetzungsgeschwindigkeit bleibt zu sagen, dass viele Übersetzer ihren Auftraggebern erst einmal unfertige Übersetzungen abliefern und diese erst im Nachhinein fertig stellen, nur damit sie eine rasche Erledigung des Auftrages nachweisen können.

Allerdings ist auch im Bereich der Übersetzung der Literatur festzustellen, dass es immer mehr zu Standardisierungen kommt, die von vielen Übersetzern verwendet werden und die das Übersetzen an sich natürlich leichter gestalten.

Übersetzer für Industrievideos

Samstag, 27. August 2011

Industrievideos haben meist einen werbenden Charakter, es werden darin einzelnen Produkte vorgestellt, die Vorstellung ist sprachlich unterlegt.

Für diese sprachliche Unterlegung wird teilweise eine Übersetzung und damit ein freiberuflicher Übersetzer benötigt. Die Industrievideos werden meist auf Präsentationen oder Fachmessen vorgestellt. Die Aufträge an den Übersetzer sind dabei unterschiedlicher Art. Teilweise liefert er nur eine Rohfassung der Übersetzung, die Endfassung übernimmt dann eine Werbeagentur. Es kann aber auch sein, dass vom Übersetzer ein sprechreifes Video verlangt wird.

Grundregeln der Übersetzung von Industrievideos

Die Grundregeln, die bei der Übersetzung von Industrievideos hinsichtlich der sprachlichen Gestaltung beachtet werden müssen, sind ähnlich wie bei anderen Übersetzungen. Wichtig sind darüber hinaus aber weitere Punkte, schließlich hört der Zuschauer den Text nur und hat ihn nicht vor Augen. Der Text muss zum Beispiel verständlich sein. Zu beachten ist zudem die gesprochene Sprache, die bei der Übersetzung von Industrievideos angewendet werden muss. Sie unterscheidet sich teilweise deutlich von der Sprache, die in schriftlicher Form übersetzt wird.

Der Übersetzer für Industrievideos sollte auch darauf achten, dass der Leser, beziehungsweise der Sprecher im Aufnahmestudio, seinen Text gut entziffern kann.

Trennstriche helfen bei langen Wörtern, deren Sinn in kurzer Zeit zu erfassen, auch wenn rein orthografisch gesehen an dieser Stelle kein Bindestrich zu setzen wäre.
Abkürzungen sollten ausgeschrieben werden, zumindest, wenn sie im allgemeinen Sprachgebrauch weniger gebräuchlich sind.
Klammern sollten nicht gesetzt werden, damit keine Pause im Sprachfluss entsteht.

Der Übersetzer sollte immer im Besitz des Videos sein, um seine Übersetzung sprachlich auf die Bilder abstimmen zu können. Übersetzungen dürfen zeitlich gesehen länger sein, wenn der Text sich dann nicht mit den Bildern überschneidet.

Übersetzer für Werbetexte

Donnerstag, 25. August 2011



Die Übersetzung von Werbetexten hat angesichts der internationalen Ausweitung der Wirtschaft einen enormen Zuwachs an Bedeutung erfahren.

Wird ein Werbetext übersetzt, so muss dieser bestimmten Anforderungen genügen.
Zum Beispiel muss solch ein Text die strategischen Entscheidungen zur Beeinflussung des Kaufverhaltens der Zielpersonen berücksichtigen und sie muss die mögliche Werbewirkung innerhalb des Ziellandes beachten.

Es geht vor allem darum, die Funktion eines Textes in der jeweiligen Zielkultur zu berücksichtigen.

Es liegt in der Hand des freiberuflichen Übersetzers, bestimmte sprachliche Entsprechungen zu finden, falls ein Text nicht haargenau auf die Zielkultur zu übertragen ist. Dazu muss er allerdings die sprachlichen Besonderheiten und deren Wirkungen in beiden Sprachen genau kennen. Die Absicht der Werbung muss immer möglichst genau übertragen werden.

Der zweisprachige Texter und Übersetzer muss seine Kreativität spielen lassen, wenn es zum Beispiel darum geht, Stilmittel zu übersetzen, die es in der Zielsprache so aber gar nicht gibt. Zu beachten ist immer vor der Übersetzung der Werbung für ein Produkt, ob eine Übersetzung überhaupt vonnöten ist. Teilweise ist es so, dass die Ausgangssprache ein hohes Ansehen in der Zielkultur genießt, so dass der Erfolg der Werbung höher ist, wenn keine Übersetzung vorgenommen wird, sondern der Text in seiner Ausgangssprache publiziert wird.

In jedem Falle muss der Übersetzer die Zielkultur genau kennen, um einen korrekte und vor allem werbewirksame Übersetzung anfertigen zu können.
Wichtig ist zudem immer das Wissen um den nötigen Umfang eines Werbetextes. In einigen Ländern wird ein höherer Informationsbedarf festgestellt, das gilt auch für Werbetexte.
In anderen Ländern wiederum soll die Werbung so knapp und präzise wie möglich ausfallen, ohne unnötige zusätzliche Informationen oder weitschweifige Ausführungen.

Im Bereich der Werbung für den Tourismus kann sich der Übersetzer in der Regel stark am Originaltext orientieren, denn hier wird häufig eine parallele Fassung des Originals in verschiedenen Sprachen benötigt.
Zudem sind diese Texte häufig mit einer gewissen erzählenden Struktur ausgestattet, sie sind länger und weniger mit sprachlichen Bildern ausgestattet.

Die maschinelle Übersetzung

Dienstag, 14. Juni 2011

Als maschinelle Übersetzung wird eine Übersetzung bezeichnet, die mit Hilfe eines Computerprogramms vorgenommen wurde.
Dabei wird ein Ausgangstext eingegeben und dieser wird in der Zielsprache wieder ausgegeben.

Bekannt ist das Translation Memory System, was von vielen Übersetzern angewendet wird. Allerdings ist die maschinelle Übersetzung aus verständlichen Gründen von vielen Auftraggebern nicht erwünscht. Denn sie wollen zum einen keinen Text erhalten, der anderswo schon einmal geschrieben wurde und zum anderen vermeiden, dass vertrauliche Daten an einen Server übermittelt werden.

Um das zu umgehen können sie bereits vertraglich vereinbaren, dass maschinelle Übersetzung nicht in Frage kommt. Allerdings werden sie damit nicht immer Glück haben, denn auch wenn es vertraglich so geregelt ist, kann der Übersetzer dennoch eine maschinelle Übersetzung anwenden. Überprüfbar ist das zum Beispiel durch eine komplette Neuübersetzung mit Hilfe eines Maschinenprogramms, so dass erkennbar wird, welche Passagen im Text gleich sind. Oder es kann auf ein Zweitkorrektorat zurückgegriffen werden, auch hier sind die Ähnlichkeiten dann erkennbar.
Allerdings wird das aus Kostengründen kaum ein Auftraggeber machen, denn in vielen Fällen wird die eigentlich sinnvolle Zweitkorrektur ohnehin schon gestrichen.

Viele Anwender von maschinellen Übersetzungsprogrammen sind nicht gerade begeistert davon, dass sie teilweise gar keinen Treffer für ihre Suche erhalten. Das liegt aber häufig einfach daran, dass Rechtschreibfehler vorhanden sind, was in Sätzen auch einfach Kommafehler sein können.
Dann arbeitet das Programm schon nicht richtig, beziehungsweise zeigt ähnliche Begriffe an. Auch ist das Programm natürlich nicht in der Lage, zu erkennen, was der Benutzer denn nun meinen könnte. Es muss ein korrekter und konkreter Begriff eingegeben werden, damit ein Treffer erzielt wird, was nicht immer ganz leicht ist.

Wichtig ist aber in jedem Fall für die maschinelle Übersetzung, dass das Grundprogramm eine regelmäßige Wartung erhält. Es muss gepflegt werden, das heißt, neue Begriffe müssen eingearbeitet werden, die dazu noch sortiert werden sollten. Als Sortiermöglichkeit bietet sich hier an, einzelnen Fach- oder Sachgebiete zu verwenden, in die die Begriffe eingeordnet werden.

Natürlich kann niemand erwarten, dass eine maschinelle Übersetzung mit einer persönlichen gleichzusetzen ist. Wer einen Übersetzer befragt, wird sicherlich eine andere Entsprechung für eine Textpassage genannt bekommen, als wenn er damit das Übersetzungsprogramm „füttert“. Schließlich kann das Programm nur auf die Textbausteine zurückgreifen, die ihm gespeichert vorliegen. Ein Übersetzer hingegen kann auch nach Umschreibungen oder anderen Ausdrücken suchen.