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Südafrika mit seinen vielen Sprachen und Dialekten

Dienstag, 26. Juli 2011

Südafrika, die Republik im Süden des Schwarzen Kontinents, hat sich seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und seit dem Ende der Apartheid rasend schnell entwickelt.

Wirtschaftlich ist dies besonders im Bereich der Industrie des Landes spürbar.
Lange Zeit litt die Wirtschaft unter Sanktionen, die erst nach dem Ende des Apartheidregimes aufgehoben wurden.

Damit wurden auch die internationalen Investitions- und Handelsboykotts widerrufen. Im Punkt der Industrialisierung ist Südafrika das führende Land in Afrika. Landwirtschaft und Fischerei sind wichtige Stützpfeiler der südafrikanischen Wirtschaft.
Am wichtigsten ist aber immer noch der Bergbau.



Südafrika besitzt reiche Bodenschätze, am wichtigsten ist das Gold-, Diamanten-, Uran- und Steinkohlevorkommen.
Südafrika ist bei der Förderung von Diamanten eines der führenden Länder der Welt, bei der Förderung von Gold sogar das führende.

Rund 44 Millionen Menschen leben in Südafrika, davon sind rund 75 Prozent Schwarze, 14 Prozent Weiße, acht Prozent Mischlinge und drei Prozent Asiaten.

Es gibt neun verschiedene Volksgruppen. Wie man an der Zusammensetzung der Bevölkerung und der unterschiedlichen ethnischen Herkunft leicht erahnen kann, ist auch die Sprache nicht einheitlich. Es gibt verschiedene offizielle Amtssprachen, dazu zählen Afrikaans, Zulu, Englisch, Xhosa, Pedi, Tswana, Ndebele, Venda, Swasi, Sotho und Tsonga.

Diese Sprachen sind alle im Land anerkannt.
Daneben gibt es aber viele Dialekte, beispielsweise hat das Englische durch die Einwanderer Einflüsse aus der niederländischen, der dänischen, der deutschen und der französischen Sprache erfahren.

Übersetzer haben hier die Aufgabe, nicht nur zwischen der jeweiligen einheimischen Sprache und einer ausländischen Sprache zu übersetzen, sondern auch innerhalb der einheimischen Sprachen.
Wer als Übersetzer also einige der südafrikanischen Sprachen sprechen kann, wird sich über eine schlechte Auftragslage nicht beschweren können.

Übersetzer werden dabei im wirtschaftlichen Bereich des Handels und des Exports benötigt, aber auch in der Verwaltung und vor allem im Dienstleistungssektor.

Südafrika ist ein Land, das zunehmend an Bedeutung für den Fremdenverkehr gewinnt, daher ist die Tourismusbranche einer der größten Arbeitgeber auch für Übersetzer.

Zertifizierung der Übersetzer-Dienstleistung

Mittwoch, 15. Juni 2011

Immer mehr Unternehmen streben nach einer Zertifizierung und auch für immer mehr Kunden wird eine solche interessanter.
Das hat den Hintergrund, dass die Kunden damit sichergehen wollen, dass die gefragte Dienstleistung einem gewissen Mindeststandard beziehngsweise Qualität genügt.
Vor allem gilt das für Dienstleistungen, die über die Landesgrenzen hinaus erbracht werden.
Übersetzer sehen die Zertifizierung daher zum Teil als Instrument ihres Marketings.
Kommt es zum Beispiel zu Rechtsstreitigkeiten, so können sie damit nachweisen, dass ihre Dienstleistungen aktuell und auf dem neuesten Stand der Technik sind. Es gibt aber verschiedene Zertifizierungsstellen, die alle auf unterschiedliche Bewertungskriterien zurückgreifen.

Doch was ist nun für eine Zertifizierung zu tun?

1. Den Antrag stellen

Alle Übersetzer können eine Zertifizierung beantragen.
Dafür ist es nicht maßgeblich, ob sie allein arbeiten oder in einer Bürogemeinschaft.

2. Die Dokumentation

Der Übersetzer muss eine Dokumentation über seine Dienstleistungen einreichen.
Darin muss der Name des Übersetzers genannt werden, seine Anschrift, auch die eventueller Zweigstellen, ein Profil seines Unternehmens, Fachgebiete und weitere Informationen. Diese Dokumentation ist die Grundlage für die Durchführung des Audits.

3. Im Mittelpunkt der gesamten Zertifizierung steht das Audit

Dabei werden Nachweise gesammelt, ob der Bewerber die Anforderungen tatsächlich erfüllt. Dabei werden Gespräche geführt, es werden Aufzeichnungen eingesehen, es werden Datenbanken und Kommunikation sowie die Zusammenarbeit zwischen Kunden und anderen Übersetzern betrachtet.
Der Auditor verfasst am Ende einen Bericht mit einer Empfehlung, ob die Zertifizierung erteilt werden sollte oder nicht.

4. Erteilung des Zertifikats

Mit der Erteilung der Zertifizierung erhält der Übersetzer auch das Recht, damit werben zu dürfen.

Die maschinelle Übersetzung

Dienstag, 14. Juni 2011

Als maschinelle Übersetzung wird eine Übersetzung bezeichnet, die mit Hilfe eines Computerprogramms vorgenommen wurde.
Dabei wird ein Ausgangstext eingegeben und dieser wird in der Zielsprache wieder ausgegeben.

Bekannt ist das Translation Memory System, was von vielen Übersetzern angewendet wird. Allerdings ist die maschinelle Übersetzung aus verständlichen Gründen von vielen Auftraggebern nicht erwünscht. Denn sie wollen zum einen keinen Text erhalten, der anderswo schon einmal geschrieben wurde und zum anderen vermeiden, dass vertrauliche Daten an einen Server übermittelt werden.

Um das zu umgehen können sie bereits vertraglich vereinbaren, dass maschinelle Übersetzung nicht in Frage kommt. Allerdings werden sie damit nicht immer Glück haben, denn auch wenn es vertraglich so geregelt ist, kann der Übersetzer dennoch eine maschinelle Übersetzung anwenden. Überprüfbar ist das zum Beispiel durch eine komplette Neuübersetzung mit Hilfe eines Maschinenprogramms, so dass erkennbar wird, welche Passagen im Text gleich sind. Oder es kann auf ein Zweitkorrektorat zurückgegriffen werden, auch hier sind die Ähnlichkeiten dann erkennbar.
Allerdings wird das aus Kostengründen kaum ein Auftraggeber machen, denn in vielen Fällen wird die eigentlich sinnvolle Zweitkorrektur ohnehin schon gestrichen.

Viele Anwender von maschinellen Übersetzungsprogrammen sind nicht gerade begeistert davon, dass sie teilweise gar keinen Treffer für ihre Suche erhalten. Das liegt aber häufig einfach daran, dass Rechtschreibfehler vorhanden sind, was in Sätzen auch einfach Kommafehler sein können.
Dann arbeitet das Programm schon nicht richtig, beziehungsweise zeigt ähnliche Begriffe an. Auch ist das Programm natürlich nicht in der Lage, zu erkennen, was der Benutzer denn nun meinen könnte. Es muss ein korrekter und konkreter Begriff eingegeben werden, damit ein Treffer erzielt wird, was nicht immer ganz leicht ist.

Wichtig ist aber in jedem Fall für die maschinelle Übersetzung, dass das Grundprogramm eine regelmäßige Wartung erhält. Es muss gepflegt werden, das heißt, neue Begriffe müssen eingearbeitet werden, die dazu noch sortiert werden sollten. Als Sortiermöglichkeit bietet sich hier an, einzelnen Fach- oder Sachgebiete zu verwenden, in die die Begriffe eingeordnet werden.

Natürlich kann niemand erwarten, dass eine maschinelle Übersetzung mit einer persönlichen gleichzusetzen ist. Wer einen Übersetzer befragt, wird sicherlich eine andere Entsprechung für eine Textpassage genannt bekommen, als wenn er damit das Übersetzungsprogramm „füttert“. Schließlich kann das Programm nur auf die Textbausteine zurückgreifen, die ihm gespeichert vorliegen. Ein Übersetzer hingegen kann auch nach Umschreibungen oder anderen Ausdrücken suchen.

Die virtuelle Zusammenarbeit

Sonntag, 12. Juni 2011

Die virtuelle Zusammenarbeit unter Übersetzern ist im Vergleich zu dem persönlichen Kontakt weitaus schwieriger, weil praktisch zwischen den Zeilen gelesen werden muss. Vieles muss erahnt werden, was sich sonst aus Gesten und der Mimik des Gegenübers ergibt, Emotionen müssen in Worte gefasst werden, einfach, weil das Gegenüber sie ja nicht sehen kann. Es muss ein hohes Maß an Vertrauen und kulturellem Verständnis unter den Teammitgliedern vorhanden sein, andernfalls ist eine Zusammenarbeit nicht möglich.

Bei der virtuellen Zusammenarbeit also sitzen die Mitglieder eines Teams an verschiedenen Standorten und sie verfolgen aber dennoch ein gemeinsames Ziel.  Sie müssen ihre Fähigkeiten kennen und in der Lage sein, ihr Wissen mit anderen zu teilen.

Alle Mitglieder arbeiten zeitlich nur begrenzt miteinander. Gründe für solch eine virtuelle Zusammenarbeit können Zeitdruck oder der Wunsch des Kunden nach einer Übersetzung eines Dokuments in eine andere Sprache, die der Übersetzer selbst nicht anbieten kann, sein.

Wichtig ist, dass sich die Teammitglieder untereinander verstehen und dass sie sich auch untereinander akzeptieren. Sie müssen mit Kritik leben können und diskussionsbereit sein.
Möglichst einmal pro Woche sollte ein Gedankenaustausch der Teammitglieder, die während der ersten Sitzung alle ihre jeweiligen Aufgaben verteilt bekommen haben, stattfinden. Dabei können projektbezKartenhaus in sich zusammen. Konflikte sollten bereits im Ansatz geklärt werden, ehe daraus offene Streitigkeiten unter den Mitgliedern des Teams werden können. Hierfür sind gegebenenfalls Einzelgespräche vonnöten.

Wenn die virtuelle Zusammenarbeit von einem Home Office aus  Fragen geklärt werden und Terminabstimmungen getätigt werden.

Allerdings kann es natürlich auch bei der virtuellen Zusammenarbeit zu Problemen kommen, man denke nur einmal daran, was wäre, wenn die Technik ausfiele.
Jedes Teammitglied muss ein gehöriges Maß an Verantwortungsgefühl mitbringen, nicht nur für den eigenen Projektteil, sondern auch für das große Ganze, ansonsten bricht die Zusammenarbeit schnell wie ein Kartenhaus zusammen. Wenn das Projekt erfolgreich vonstatten gehen soll, so muss sichergestellt werden, dass der Betreffende Zeit und Ruhe hat. Zu festen Arbeitszeiten müssen alle Beteiligten am Rechner sein und auch telefonisch erreichbar sein. Dafür kann es aber auch so geregelt werden, dass außerhalb der vereinbarten Zeiten das Telefon auch mal klingeln kann

Urheberecht des Übersetzers

Donnerstag, 9. Juni 2011

Für Übersetzer wird der Druck immer größer, in immer kürzerer Zeit umfangreiche Texte zu übersetzen.

Die Ausweitung der Wirtschaft in andere globale Räume bringt zwar insgesamt mehr Aufträge mit sich, dafür aber eben auch mehr Druck bei der Arbeit.
Hier helfen die so genannten Translation Memory Systeme. Dabei handelt es sich um Programme, die in kurzer Zeit gespeicherte Texte mit den neu zu übersetzenden abgleichen und dem Übersetzer eventuell übereinstimmende Textpassagen zur Übernahme anbieten.

Daneben werden selbstverständlich andere Hilfsmittel eingesetzt, wie Wörterbücher oder Lexika und natürlich das eigene Gedächtnis. Nun stellt sich aber die Frage, inwieweit es das Urheberrecht eines Autors betrifft, wenn der Text im Translation Memory System abgespeichert wird?

Rein vertraglich gesehen ist es Sache des Auftraggebers, was er mit dem übersetzten Text macht, wie oft er ihn einsetzen lassen will oder an welcher Stelle. Grenzen sind nur durch gesetzliche Bestimmungen gesetzt, etwa durch das Datenschutzgesetz.

Auch das Vertragsrecht spielt eine Rolle. Dem Übersetzer nun stehen die Urheberpersönlichkeitsrechte sowie das Urheberverwertungsrecht zu.
Zu erstgenannten Rechten zählen etwa das Namensnennungsrecht und das Recht auf Schutz vor Änderung seines Werkes.

Mit dem Verwertungsrecht hat der Übersetzer es in der Hand, dem Auftraggeber ein Nutzungsrecht einzuräumen, welches auch vergütet werden muss.
Das gilt nicht nur für einen Übersetzer, sondern für jeden, der an der Übersetzung beteiligt war.

Allerdings gilt nicht jede Übersetzung als schutzfähig.
Das wichtigste Kriterium hierfür ist, dass es sich um eine „persönliche geistige Schöpfung“ handeln muss. Die Übersetzung darf also noch nicht dagewesen sein, sie muss individuell sein und darf keine Übereinstimmungen mit bisherigen Übersetzungen aufweisen.

Bei Gebrauchstexten, wie etwa technischen Übersetzungen, wird häufig davon ausgegangen, dass der Übersetzer ohnehin kaum Spielraum hätte, die Übersetzung anders zu gestalten.
Doch ganz ist dem nicht so, denn auch hierbei gibt es kreative Freiheiten. Das europäische Urheberrecht sieht die ganze Sache etwas gelassener, allerdings ist in naher Zukunft eine Angleichung der Gesetze zu erwarten.

Bislang stellt sich allerdings das Problem, dass kaum ein Jurist eine klare Vorstellung davon hat, was es mit dem Übersetzungsprozess auf sich hat. Sollen die Rechte aller Beteiligter gewahrt bleiben, sollte darauf geachtet werden, dass ein Interessenausgleich stattfindet

Werkzeuge für die Softwarelokalisierung

Freitag, 27. Mai 2011

Unter der Bezeichnung Softwarelokalisierung wird die Anpassung von Prozessen und Inhalten an einen bestimmten Nutzungsbereich verstanden.
Dafür werden verschiedene Werkzeuge benutzt.

Klassische Webseiten zum Beispiel können sehr gut mit Hilfe der HTML-Programme angepasst werden. Das ist aber bei Benutzeroberflächen nur eingeschränkt oder sogar gar nicht möglich. Die Werkzeuge, die benutzt werden, bauen dabei auf Archivtechnologie auf, vergleichbar ist das mit den Translation Memory Systemen.

Auch sie nutzen immer wieder bereits vorangegangene Veränderungen. Einige Werkzeuge sehen den Export von Grafiken vor, was überaus hilfreich sein kann, wenn es sich um neuere Grafikprogramme handelt, die benutzt werden sollen, auf die alten Grafiken aber nicht verzichtet werden kann.

Beispiele für Werkzeuge der Lokalisierung sind Sisulizer oder RC-WinTrans und Visual Localize. Berücksichtigt werden muss bei deren Anwendung aber, dass nicht nur das Projekt bedacht werden muss, sondern auch das Wissen um die Informationstechnik, das der Anwender mitbringt.

Jedes Werkzeug bedarf einer gewissen Zeit der Einarbeitung, damit es optimal ausgenutzt werden kann. Das heißt, das Werkzeug muss erst einmal genauestens bekannt sein, ehe damit gearbeitet werden kann.
Teilweise ist auch das umfangreiche Wissen über Betriebssysteme erforderlich, damit das Werkzeug angewendet werden kann.

Je nach Werkzeugart muss genau bestimmt werden, welches Einsatzgebiet dafür vorgesehen ist, besser gesagt, das Werkzeug muss immer genau passend ausgewählt werden. Das ist vergleichbar mit einem Handwerker, der auch keine Feile nehmen wird, wo eine Säge angebrachter wäre.

Geheim- und Datenschutz im globalisierten Markt

Freitag, 13. Mai 2011

Die so genannten privaten Geheimnisse gelten als besonders schützenswert, wobei diese sich aber nicht nur auf den rein privaten Bereich erstrecken, sondern auch auf betriebliche Geheimnisse oder solche aus der Politik.
Zudem muss immer das Persönlichkeitsrecht beachtet werden. Um diese Rechte zu wahren, wurde das Datenschutzrecht ins Leben gerufen. Es soll den Missbrauch von Daten verhindern. Durch das Strafrecht ist gesichert, dass eine rechtliche Verfolgung bei Weitergabe der Daten vorgenommen wird.

Allerdings gilt bei Übersetzern die Weitergabe von Texten zum Zwecke des Korrekturlesens noch nicht als Verstoß gegen das Gesetz, sofern der jeweilige Kollege seinerseits den Inhalt des Dokuments nicht weiterreicht.
Anders sieht die Sache beim Datenschutzrecht aus. Hier kann eine Verfolgung bereits eintreten, wenn nur irgendeine Person die Daten erhält, also auch die vertraulichen Texte einer Übersetzung.

Wurden Rechte verletzt, kann Schadenersatz zugesprochen werden. Schadenersatzansprüche können auch dann erhoben werden, wenn der Übersetzer oder Dolmetscher gegen Vereinbarungen verstößt, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgehalten wurden oder die in einem Einzelvertrag geschlossen wurden.
Es besteht eine Pflicht zu Geheimhaltung und Verschwiegenheit, die nicht einmal explizit in einem Vertrag erwähnt werden und dennoch eingehalten werden müssen.

Für Übersetzer gilt im Allgemeinen, dass sie alles vertraulich behandeln müssen, was ihnen für die Abwicklung eines Auftrages anvertraut wurde, auch noch nach Beendigung des Auftrags gilt diese Regelung. Das bedeutet, dass die Grundprinzipien, die den Datenschutz ausmachen, beachtet werden müssen. Ohne Einwilligung des Rechteinhabers dürfen keine fremden Daten übermittelt oder weitergetragen werden. Auch dürfen die Daten nicht zu anderen Zwecken benutzt werden, als ursprünglich vorgesehen. Daten dürfen nur gespeichert werden, wenn sie wirklich vonnöten sind und ist das nicht mehr der Fall, müssen sie gelöscht werden.

Geht die Auftragsabwicklung über die Landesgrenzen hinaus, so muss je nach Fall überprüft werden, ob rechtliche Grundlagen verletzt werden könnten oder nicht, das betrifft etwa die Verarbeitungs- und Weitergabeverbote. Hier ist der Auftraggeber in der Pflicht, die jeweils für sein Land geltenden Bestimmungen an den Übersetzer zu übermitteln. Der Übersetzer muss dem Auftraggeber umgekehrt aber auch mitteilen, ob Unterauftragnehmer angestellt werden.

Vertrauliche Informationen können auch dadurch geschützt werden, dass in den Vertrag zwischen den beteiligten Partnern Vertragstrafen aufgenommen werden, falls Vertraulichkeiten verletzt wurden. Das muss allerdings nachweisbar sein.

Coworking für Übersetzer sinnvoll?

Samstag, 30. April 2011

Übersetzer können von den so genannten Coworking Days profitieren, an denen in regelmäßigen Abständen zum gemeinsamen Arbeiten aufgerufen wird.
Organisiert werden diese Treffen von Initiativen, die versuchen, das Coworking als Arbeitsmethode zu etablieren.
Es richtet sich vor allem an Freiberufler, aber auch Selbstständige sind gern gesehen.
Jeder kann mitmachen, ein Muss steckt aber nicht dahinter.



Wer am Anfang seiner beruflichen Karriere steht, für den kann das Coworking als Freiberufler in den so genannten Coworking Spaces eine interessante Alternative sein.

Sie wollen sich als Übersetzer selbstständig machen und haben aber noch nicht ausreichend viele Aufträge in der Hinterhand, damit Sie auch Ihren Lebensunterhalt bestreiten können?

Sie müssen kein eigenes Büro eröffnen, Sie können auch erst einmal eines im Coworking Space mieten.

Hier können Sie in aller Ruhe Ihre Geschäftsidee entwerfen und Ausschau nach Kunden halten.
Synergieeffekte entstehen ebenfalls und teilweise können Aufträge schon allein aus der Nähe zu anderen Freiberuflern entstehen.

Sie lernen hier viele Freiberufler aus unterschiedlichen Bereichen kennen und es kann sein, dass Sie Ihnen unter die Arme greifen können oder eben umgekehrt. Auf jeden Fall können alle Teilnehmer davon profitieren. Als Ansporn kann auch wirken, wenn jemand wieder einmal lautstark verkündet, dass er einen neuen Auftrag an Land gezogen hat.

Andere Coworker strengen sich dann ebenfalls mehr an.
So wurde schon berichtet, dass die Produktivität durch das Coworking um bis zu 40 Prozent steigen kann.
Das muss natürlich nicht immer der Fall sein, aber es besteht zumindest die Möglichkeit dafür.

Übersetzer benötigen unternehmerische Kompetenzen

Mittwoch, 27. April 2011

Übersetzer sind heute nicht mehr nur einfach Übersetzer, sie müssen unternehmerisches Wissen haben, wenn sie auf dem Markt bestehen wollen.

Inzwischen gibt es sogar an den Hochschulen Angebote für die Vermittlung unternehmerischen Basiswissens für angehende Übersetzer.

Der Übersetzer muss sich zum Beispiel mit allen rechtlichen Grundlagen auskennen, die mit der Ausübung seines Berufs in Zusammenhang stehen. Er muss also Rechts- und Haftungsgrundlagen kennen, sollte sich Verträgen und Rechnungen auseinander setzen und die wichtigsten Versicherungen kennen.

Das Thema Steuern und Buchhaltung zählt ebenfalls zu den unternehmerischen Kompetenzen.

Der Übersetzer muss aber auch in der Lage sein, nicht nur den möglichen Markt für sich abzugrenzen, sondern auch den eigenen Marktwert einzuschätzen.
Hier spielt die betriebswirtschaftliche Kalkulation eine Rolle.
Auf Basis dieses Wissens wird zum Beispiel das eigene Honorar berechnet.

Ebenfalls sehr wichtig sind die Elemente der Angebotserstellung, der Kalkulation von Aufträgen sowie die Akquisition von Kunden. Der Markt muss erst einmal wissen, dass es da einen Übersetzer gibt, der eine bestimmte Sprachenkombination anbietet. Also muss der Übersetzer sich bekannt machen und eine ausgeklügelte Kundenakquise betreiben. Auch die Erstellung von Angeboten will gelernt sein, denn der Kunde kann rasch ein professionelles Angebot von einem unterscheiden, welches genau das eben nicht ist. Daraus kann sich demnach sogar ein Vorteil im Wettbewerb ergeben.
Zur Abwicklung von Aufträgen zählen etwa das Projektmanagement oder die Rechnungslegung.
Auch über die gängigen Verfahrensweisen im Mahnwesen muss der freiberuflich tätige Übersetzer Bescheid wissen, wenn er erfolgreich auf dem Markt werden und bleiben will.

Fazit: Der Übersetzer arbeitet als Unternehmer

Der Übersetzer arbeitet zwar freiberuflich und meist für sich allein, muss aber dennoch agieren wie ein Unternehmen.

Nur, dass ihm eben alles selbst obliegt.
Er muss die Werbung für sich betreiben, die Angebote erstellen, Projekte abwickeln, Rechnungen versenden und die Zahlungseingänge überwachen. Bleiben sie aus, ist es Zeit für das Mahnverfahren.

Über all diese Dinge muss der Übersetzer Bescheid wissen und auch über die rechtlichen Möglichkeiten, die er selbst hat, aber auch über die, die seinen Kunden offen stehen. Denn er als Dienstleister ist natürlich auch in der Pflicht, eine angemessene Dienstleistung zu erbringen.

Übersetzer für internationale Webseiten

Sonntag, 3. April 2011

Häufig werden Webseiten nicht nur in einer Sprache angeboten, sondern mindestens noch in Englisch.
Besonders die Webseiten aus Wirtschaft, Industrie und Handel, deren Betreiber den internationalen Handel und die internationale Zusammenarbeit im Sinne haben, sind daher meist zwei- oder mehrsprachig gestaltet.

Abhängig ist die Auswahl der Zweit- oder Drittsprache vor allem von dem Zielland, in dem die Seite ebenfalls aufgerufen werden soll und für die Menschen einer Sprache, für die die Seite relevant ist.

Wenn sich jemand mit der entsprechenden Software alle Mühe gegeben hat, eine professionelle Seite zu gestalten, so sollte diese natürlich auch in der Übersetzung in Bezug auf ihre Inhalte und ihre Präsentation professionell erscheinen und nicht als Wort-für-Wort-Übersetzung, die im schlimmsten Falle keinen richtigen Sinn mehr ergibt.

Es ist daher ratsam, wenn der Verfasser der Seite nicht selbst in der Lage ist, die Übersetzung entsprechend hochwertig vorzunehmen, einen professionellen Übersetzer zu beauftragen.

Dieser ist in der Lage, die Inhalte der Seite in die gewünschte Sprache zu übertragen und das rechtschreiblich, grammatikalisch und stilistisch richtig.

Am Ende entsteht so eine Übersetzung der Seite, bei der die Inhalte und Absichten der Originalseite ebenso gut erkennbar sind. Übersetzer sind in jeder gewünschten Sprache zu finden, am gängigsten sind wohl Englisch, Spanisch, Russisch, Italienisch und Französisch.

Im Zuge der Erweiterung der wirtschaftlichen Interessen vieler Unternehmen in Richtung Osteuropa und Asien werden aber auch zunehmend die Sprachen dieser Regionen benötigt.

Übersetzer sind häufig Muttersprachler und können schon aus diesem Grunde ein hohes Niveau ihrer Arbeit garantieren.

Hilfreich ist es, wenn es sich bei den Internetauftritten zum Beispiel um technische Inhalten handelt, einen Übersetzer zu wählen, der sich auf die gewünschte technische Richtung spezialisiert hat und so auch die nötigen Fachterminologien mitbringen kann