Artikel-Schlagworte: „Übersetzer“

Beitragsrückstände bei der Krankenkasse rasch aufholen

Mittwoch, 5. September 2012

Viele freiberuflich tätige Übersetzer sind mit ihren Beitragszahlungen bei den Krankenkassen arg im Rückstand.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen verlangen pro Monat einen festen Mindestbeitrag, der derzeit bei 288,92 Euro liegt.

Ausgegangen wird von einem Einkommen von 1.864 Euro pro Monat, welches aber längst nicht alle Übersetzer verzeichnen können. Sie retten sich von einem Monat zum anderen und gelangen dabei mit ihren Krankenkassenbeiträgen immer wieder in Rückstand.
Die gesetzlichen Krankenversicherer nun verlangen für die Rückstände einen Säumniszuschlag von 60 Prozent im Jahr. In jedem Monat muss der Versicherte damit 5 Prozent mehr bezahlen.

Laut Bundessozialgericht ist diese Vorgehensweise durchaus rechtens, denn die Krankenkassen bräuchten einen gewissen Handlungsspielraum, um mit säumigen Versicherten umzugehen.

Sie dürfen diese nicht mehr von der Versicherung ausschließen und sind zur Erbringung der üblichen Leistungen verpflichtet. Um das fehlende Geld wieder wettzumachen, wird der Zuschlag erhoben, der nun für einen gewissen Ausgleich sorgen soll.

Welche Formulare benötigt der Übersetzer?

Montag, 3. September 2012

In der heutigen Zeit, wo alles komplizierter geworden ist und man mehr dokumentieren muss, als einem lieb sein kann, ist eine elektronische Verwaltung der Bürokratie auch für den Übersetzer immer wichtiger geworden. Gerade für Berufsanfänger, erscheint das Angebot verwirrend. Wir haben uns deshalb mal auf die Reise durch den Formulardschungel gemacht.

Als selbstständiger Übersetzer muss man seine Tätigkeit beim Finanzamt anmelden. Hierfür gibt es den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Ist dieser abgegeben, erhält man vom Finanzamt eine Steuernummer, welche auf sämtlichen Rechnungen erscheinen muss.
Im Fragebogen muss der Übersetzer Angaben zur freiberuflichen Tätigkeit, zur Festsetzung der Vorauszahlung, die Anmeldung der Lohnsteuer und die Anmeldung der Umsatzsteuer abgeben. Hier kann er auch festlegen, ob er als Kleinunternehmer ohne Vorsteuerpflicht eingestuft werden möchte.

Ist es dem Übersetzer bei seinen Aufträgen möglich, eigenschöpferische kreative Leistung umzusetzen, zum Beispiel bei Literaturübersetzungen, so kann er sich bei der Künstlersozialkasse anmelden.
Dies hat den Vorteil, dass der Übersetzer als Künstler, wie ein Arbeitnehmer eingestuft wird und nur die Hälfte seiner Sozialabgaben zahlen muss. Anträge findet man auf der Homepage der KSK.

Ist der Übersetzer nicht KSK-fähig, so muss er selbständig eine Kranken- und Rentenversicherung abschließen.
Hierbei gilt es zu vergleichen, da die Unterschiede groß sein können. Die nötigen Beitrittsformulare liefern die Versicherer.

Arbeitet der Übersetzer im heimischen Arbeitszimmer so gibt es gute Vorlagen, welche die anfallenden Kosten übersichtlich auflisten und so den Anforderungen der Finanzbehörde nachkommen.

Um sich als Übersetzer bei einem Auftrag rechtlich sicher zu fühlen, bedarf es eines ausführlichen Übersetzervertrags. In diesem müssen der Vertragsgegenstand, die Rechte und Pflichten des Auftraggebers und des Auftragnehmers, Rechtseinräumungen, das Rückrufrecht des Übersetzers, sowie das Honorar und dessen Abrechnung festgelegt werden. Des Weiteren sollte ein rechtssicherer Übersetzervertrag die Vergütung bei Nichtverwertung der Übersetzung, die Manuskriptablieferung, eine Vereinbarung über Satz und Korrektur sowie Urhebernennung beinhalten. Schlussendlich gehören auch noch die Punkte Rezensionen, der Umgang mit Freiexemplaren, Verramschung und Makulierung, sowie eine Schlussbestimmung zu einem rechtssicheren Übersetzervertrag.

Ist der Übersetzervertrag unter Dach und Fach , so sollte der Übersetzer rechtsverbindliche Rechnungsformulare zur Hand haben. Verfehlen diese ihr Ziel und der Auftraggeber zahlt nicht, so ist es empfehlenswert auch Mahnungen in seine Formularsammlung aufzunehmen, am besten in verschiedenen Sprachen.

Hat man alle aufgezählten Formulare zur Hand, so kann man sich als Übersetzer endlich seiner Arbeit widmen.

Deckelung der Auslands-Telefongebühren

Freitag, 20. Juli 2012

Übersetzer und Dolmetscher sind natürlich häufig im Ausland unterwegs und kommen dann nicht umhin, das Handy zu benutzen.

Sicherlich ist das Smartphone hier an erster Stelle zu nennen, denn kaum ein geschäftlich Reisender wird noch mit einem einfachen Handy unterwegs sein.
Der Grund dafür ist, dass mit dem Smartphone ganz einfach und jederzeit zusätzliche Informationen zu öffentlichen Einrichtungen, Hotels und Veranstaltungen abgerufen werden können. Allerdings sind die Preise teilweise jenseits von Gut und Böse.

Deckelung der Preise ab Juli 2012

Zum 1. Juli 2012 wurden die so genannten Roaming-Preise gedeckelt. Pro Megabyte dürfen nur “nur” noch 83 Cent erhoben werden.
Dies gilt jedoch nur innerhalb der EU, außerhalb der Europäischen Union gibt es keine solche Regelung.

So werden teilweise Preise bis zu 25 Euro pro MB erhoben. Ratsam kann es daher sein, die Internetverbindung des Smartphones generell zu trennen, wenn ein Aufenthalt in einem Nicht-EU-Land geplant ist. Nun ist das für einen Übersetzer oder Dolmetscher nicht in jedem Fall möglich, vor allem dann nicht, wenn er tagsüber längere Zeit unterwegs ist und eine Internetverbindung benötigt.

Für diese Fälle ist auf jeden Fall anzuraten, dass zumindest im Hotel doch eher auf die dortige Internetverbindung und das Notebook zurückgegriffen werden sollte.

Die Ausland-Telefongebühren werden immer günstiger

Die Preise für das Telefonieren aus dem Ausland wurden in der vergangenen Zeit immer wieder gesenkt. Allerdings kann ein Gespräch immer noch zwischen 1,49 und 1,99 Euro kosten, zumindest bei den großen Anbietern.
Auch eingehende Gespräche schlagen mit 0,99 Euro durchaus zu Buche. Die kleineren Anbieter sind nicht immer günstiger, sie offerieren dafür höhere Roaming-Gebühren.

Fazit:
Wer als Übersetzer oder Dolmetscher im Ausland unterwegs ist, sollte die Kommunikation mit dem Smartphone auf das Nötigste beschränken und im besten Fall nicht zwingend nötige Gespräche oder Internetverbindungen für die Zeit nach der Reise aufheben

Als Übersetzer nebenberuflich tätig

Freitag, 6. Januar 2012

Menschen, die eine Fremdsprache besonders gut beherrschen oder die eine zweite Muttersprache haben, kommen vielleicht auf die Idee, sich den einen oder anderen Euro dazuzuverdienen.
Dies ist als Freiberuflich nebenberuflich leicht möglich. Bis zu einer Grenze von 400 Euro im Monat muss dieser Nebenerwerb nicht einmal dem Finanzamt gegenüber angezeigt werden.

Dann genügt es, die Einnahmen auf der Steuererklärung auszuweisen, sie werden für die gesamte Besteuerung mit herangezogen.

Wer allerdings im Nebenerwerb mehr verdient, muss auch eine Nebenberuflichkeit beim Finanzamt anzeigen und bekommt dann eine Steuernummer zugewiesen.
Wer als Kleinunternehmer handeln möchte, muss keine Bilanzierung vornehmen, für ihn genügt die jährliche Einnahmen-Überschussrechnung. Für einen nebenberuflichen Übersetzer ist das meist die beste und einfachste Variante.

Kaum Einschränkungen für nebenberufliche Übersetzer

Als nebenberuflicher Übersetzer kann nicht nur arbeiten, wer sich momentan in einer festen Anstellung befindet, sondern auch ein Student, ein Rentner oder ein Arbeitsloser.

Wichtig ist dabei nur, dass die nötigen Stunden- und Zuverdienstgrenzen beachtet werden, damit es keine Einschränkungen oder höhere finanzielle Belastungen gibt. Wer aus der Arbeitslosigkeit heraus nebenberuflich tätig wird, kann unter bestimmten Umständen sogar den Gründungszuschuss beantragen, allerdings müssen dann mehr als 15 Stunden in der Woche für die Tätigkeit aufgebracht werden und es muss deutlich werden, dass auf lange Zeit gesehen damit das finanzielle Einkommen gesichert ist.

Der Weg aus der Arbeitslosigkeit muss damit möglich sein. Dennoch kann natürlich in Teilzeit gearbeitet werden – sind die Einnahmen hoch genug, ist das kein Problem. Der Businessplan muss dementsprechend ausgearbeitet werden. Nicht in jedem Fall wird allerdings der Fallmanager dem Wunsch nach einer nebenberuflichen Tätigkeit entsprechen und eher empfehlen, sich auf die Suche nach einem festen Job zu begeben.

Zahlreiche Übersetzer arbeiten nebenberuflich als Selbstständiger, eine Anmeldung beim Gewerbeamt ist daher nicht nötig.
Lediglich, wenn auch andere Tätigkeiten, wie etwas das Abschreiben von fremdsprachigen Texten, gegen Honorar vorgenommen werden, handelt es sich um eine selbstständige Tätigkeit, die wiederum beim Gewerbeamt angezeigt werden muss.

Rürup-Rente für Übersetzer

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Haben Sie als freiberuflicher Übersetzer einen Vertrag für die so genannte Rürup-Rente abgeschlossen, so sollten Sie sich über den Hinterbliebenenschutz Gedanken machen.

Denn das Geld, das in die Rürup-Rente eingezahlt wurde, verfällt bei einer fehlenden entsprechenden vertraglichen Vereinbarung und die Hinterbliebenen haben darauf keinen Zugriff.

In der Regel sind solche Vereinbarungen auch im Nachhinein noch in den Vertrag aufzunehmen, beispielsweise nach einer Heirat oder nach der Geburt eines Kindes.

Vereinbarungen für die Hinterbliebenen im Rürup-Vertrag mit aufnehmen

Verschiedene Möglichkeiten können hier in Betracht kommen. So können Sie Ihre Hinterbliebenen schützen, indem Sie die Fortzahlung der Rente bis zu einem bestimmten Datum vereinbaren.

Diese Vereinbarung kommt dann zum Tragen, wenn Sie selbst als Versicherter die Rente eben erst angetreten haben, dann aber sterben. Ihre Hinterbliebenen bekommen die Rente so also bis zu einem festen Zeitpunkt weitergezahlt.
Möglich ist auch die Regelung, dass die Hinterbliebenen die eingezahlten Beiträge im Todesfall des Versicherten ausgezahlt bekommen.

Hier wird die Auszahlung dann aber in der Regel auf die reinen Beiträge beschränkt, Förderungen und Zinsen werden nicht ausbezahlt. Fehlen diesbezügliche Vereinbarungen oder Regelungen, so gehen die Hinterbliebenen leer aus, die eingezahlten Beiträge sind aber ebenfalls verloren. Für versicherte Übersetzer, die eine Familie zu versorgen haben, ist die Aufnahme der Regelung also unverzichtbar.

Vermeiden sollten Sie aber einen Vertrag abzuschließen, der eine Rentenzahlung für die Hinterbliebenen vorsieht.
Dabei sind die Einbußen, die Sie als Selbstständiger bei Inanspruchnahme der Rürup-Rente in Kauf nehmen müssten, sehr hoch

Insolvenz als Übersetzer

Freitag, 2. Dezember 2011

Wer sich als freiberuflicher Übersetzer in der Insolvenz befindet, kann ein Problem damit bekommen, das Unternehmen weiterzuführen.
Wer sich für die Variante der Restschuldbefreiung entscheidet, muss viele Jahre lang eine Einschränkung seiner unternehmerischen Tätigkeit hinnehmen. Schon allein das Insolvenzverfahren dauert häufig ein Jahr oder sogar noch länger.
Insolvenz als Übersetzer

Daran schließt sich die Periode des Wohlverhalten für einige Jahre an. Erst danach kann das Geschäft wieder ohne Einschränkungen geführt werden, was teilweise ein erhebliches Problem darstellt. Kunden und Geschäftskontakte sind während dieser Zeit vielleicht schon zu anderen Anbietern gewechselt.

Der Insolvenzplan ermöglicht den weiteren Geschäftsbetrieb

Der Anwalt, der unbedingt zu Rate gezogen werden sollte, rät dann vielleicht zu einem Insolvenzplan, der günstigsten Falles bereits mit dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei Gericht eingereicht wird.

Auch die Freigabe des Geschäftsbetriebes ist eine Möglichkeit, sich weiter über Wasser zu halten.

Dabei kann der Unternehmer seiner wirtschaftlichen Tätigkeit weiter nachgehen, einen Gewinn erwirtschaften und diesen auch für sich verbuchen. Er muss lediglich regelmäßig feste Summen an die Gläubiger zahlen.

Im Prinzip ist dieses Verfahren mit einem Kredit vergleichbar, bei dem feste Raten gezahlt werden müssen. Irgendwann sind die Schulden wieder abgetragen und der Unternehmer ist kein Schuldner mehr.

Dies setzt allerdings das Einverständnis der Gläubiger voraus, was bei einem Insolvenzplan ebenfalls der Fall ist. Ein Insolvenzverwalter überwacht dann die Einhaltung der Zahlungen

Als Übersetzer in der Krise

Mittwoch, 23. November 2011

Als Übersetzer sind Sie vielleicht so erfolgreich gewesen, dass Sie sogar einen Mitarbeiter einstellen konnten – oder mehrere.

Doch nun befinden Sie sich als Freiberufler in einer Krise und müssen darüber nachdenken, was als erstes wie bezahlt werden kann oder soll.

Das ist nicht ganz einfach und früher oder später landen Sie sicherlich bei der Frage, wie tragbar denn der Mitarbeiter noch ist?

Übersetzer in der Krise

Wenn es sich um einen freien Mitarbeiter handelt, so ist das Problem nicht ganz so groß, dann werden einfach keine Aufträge mehr an ihn erteilt. Doch wenn es sich um eine festangestellten Mitarbeiter handelt, so kann die Sache schwieriger werden.

Mitarbeiter in Krise mit einbeziehen

Versuchen Sie von Anfang an, ihn in die Krise mit einzubeziehen, denn er bekommt sie ohnehin mit. Das Vertrauensverhältnis kann einen argen Knacks bekommen, wenn Sie versuchen, die Schwierigkeiten herunterzuspielen oder zu verheimlichen.

Schließlich können Sie nicht immer als erstes am Telefon sein und wenn ein aufgebrachter Lieferant anruft, dem Sie noch Geld schulden, fällt das ganze Lügengerüst in sich zusammen.

Es kann letzten Endes dazu kommen, dass Sie dem Mitarbeiter kündigen müssen. Gehen Sie dabei behutsam vor und versuchen, eine gemeinsame Lösung in Bezug auf den Ausgleich eventueller Überstunden zu finden.
Sollen Sie in Freizeit oder in Geld ausgeglichen werden?

Bei einer Mitarbeiterkündigung ist ein positives Zeugnis aufzustellen

Denken Sie auch daran, dass Sie verpflichtet sind, ein positives Zeugnis für den Mitarbeiter auszustellen.

Versuchen Sie, in jedem Punkt eine friedliche Lösung zu finden, denn ein aufgebrachter ehemaliger Mitarbeiter kann ein sehr unangenehmer Zeitgenosse werden, wenn er versucht, seine Rechte gerichtlich durchzusetzen – ob er tatsächlich im Recht ist oder nicht, spielt dabei erst einmal keine Rolle.

Denn Sie haben als freiberuflicher Übersetzer durch Ihre Krise genug um die Ohren und sollten sich nicht noch um solche Dinge kümmern müssen

Krankenversicherung ausländischer Übersetzer

Freitag, 4. November 2011

In der Regel bleibt für einen ausländischen Übersetzer nur die Möglichkeit, sich privat krankenzuversichern.

Anforderungen der gesetzlichen Krankenversicherung

Denn die gesetzliche Krankenversicherung stellt einige Anforderungen, die meist nicht durch den Übersetzer erfüllt werden können, wenn er gerade erst nach Deutschland gekommen ist.
Wenn er allerdings schon einige Zeit hier im Lande und während dieser Zeit angestellt tätig war, dann kann es sein, dass die Bedingungen für eine Aufnahme in der freiwilligen gesetzlichen Versicherung erfüllt sind.

Hierfür muss der Betreffende in den letzten fünf Jahren für mindestens 24 Monate lang versichert gewesen sein. Möglich ist auch die Versicherung für zwölf Monate, diese muss dann aber unmittelbar vor Antragstellung auf Aufnahme in die freiwillige Versicherung und ununterbrochen bestanden haben.

Möglich ist es für den Übersetzer auch noch, sich über die Familienversicherung abzusichern. Dann kann der Ehepartner gesetzlich versichert sein, der Übersetzer darf allerdings nur ein Einkommen von maximal 400 Euro pro Monat haben. Er darf auch nicht hauptberuflich tätig sein, wobei bei diesem geringen Gewinn sicherlich ohnehin nur von einem Nebenerwerb ausgegangen wird.

Häufig verbleibt nur die private Krankenversicherung als einzige Alternative

Meist bleibt als einzige Möglichkeit, der Pflicht zur Krankenversicherung nachzukommen, sich privat abzusichern. Je nach gewähltem Tarif sind die Leistungen unterschiedlich, allerdings steigen mit einem Plus an Leistung auch die Beiträge.
Frauen zahlen höhere Beiträge als Männer, Menschen mit Vorerkrankungen werden in der Regel nur in den Basistarif aufgenommen. Dieser ist im Prinzip von den Leistungen her mit den gesetzlichen Krankenversicherungen vergleichbar. Er kann ergänzt werden durch zahlreiche weitere Tarife, so dass am Ende auch ein Luxus-Rundum-Schutz entstehen kann, wenn das gewünscht wird. Inwieweit dies allerdings noch bezahlbar ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Wichtig zu wissen ist auch, dass Kinder in der privaten Krankenversicherung extra abgesichert werden müssen. Es kann zwar von einem speziellen Familientarif Gebrauch gemacht werden, bei dem die Kinder dann günstiger versichert sind, Beiträge zahlen müssen sie aber doch.
Wer als ausländischer Übersetzer in Deutschland arbeiten will und unter das Bundesvertriebenengesetz fällt, der hat allerdings eine Chance auf die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung und kann diese nutzen. Ein Nachweis dieses Status ist allerdings notwendig

Beruf mit Fremdsprache

Montag, 17. Oktober 2011

Viele Menschen sprechen eine Fremdsprache und wünschen sich, damit ihr Geld verdienen zu können.
Nur den wenigsten ist bekannt, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt, mit einer Fremdsprache für das tägliche Brot zu sorgen.

Wenn jemand danach gefragt wird, welche Berufe es denn gibt, in denen eine Fremdsprache benötigt wird, so lautet die Antwort meist „Übersetzer und Dolmetscher“.

Dass es viele weitere Tätigkeiten gibt, in denen andere Sprachen auf der Tagesordnung stehen, wissen viele Menschen nicht oder sie haben nur ein sehr ungenaues Bild von den Anforderungen, die sie für einen solchen Beruf erfüllen müssen.
Auf der Ratgeber-Website http://www.beruf-mit-fremdsprache.de nun sollen Informationen dazu gegeben werden, welche Berufe überhaupt in Frage kommen können, welche Zugangsvoraussetzungen es jeweils gibt und wie die Ausbildung aussehen kann.

Die Berufe stellen unterschiedliche Anforderungen und mit der Ausbildung, die bereits bei dem Bewerber vorhanden ist, sind diese Anforderungen nicht immer zu erfüllen. Vielleicht stellt sich die Frage nach einer Weiterbildung, nach Kursen oder einem Aufenthalt im Ausland.

So kann die Sprache auf der einen Seite gefestigt und vertieft werden, auf der anderen Seite werden neue Kompetenzen erworben. Es ist nicht immer mit der sprachlichen Kompetenz getan, teilweise werden besondere Fachkenntnisse benötigt. Wer zum Beispiel als Literaturübersetzer arbeiten möchte und hier Fachbücher aus den Naturwissenschaften übersetzen will, muss auch mit den Fachtermini vertraut sein. Dies ist ein Bereich, in dem Quereinsteiger gute Chancen haben. Wer zum Beispiel ein naturwissenschaftliches Fach studiert hat und sein Fachwissen mit der sprachlichen Kompetenz ergänzen kann, hat gute Karten auf zahlreiche Aufträge aus diesem Bereich.

Die Sprache muss perfekt beherrscht werden, daher werden Muttersprachler in der Regel bevorzugt.
Doch auch Nichtmuttersprachler sind in der Lage, eine Fremdsprache zu ihrer eigenen zu machen. Dafür ist häufig ein Auslandsaufenthalt nötig. Hier kann zum Beispiel ein Dialekt erlernt werden, der in der Schriftsprache teilweise vorkommt, wie das bei vielen Sprachen der Fall ist. Auch diesbezüglich sollen auf der Seite Hinweise gegeben werden. Natürlich ist es auch gut zu wissen, wie man überhaupt an den Traumberuf kommt und welche Wege es gibt, von offenen Stellen zu erfahren. Der Arbeitsmarkt ist teilweise verdeckt und nur der, der an den richtigen Stellen sucht, wird auch fündig und kann seine Traumstelle beispielsweise im Beruf als Literarturübersetzer, Fremdsprachenlektor,  Fremdsprachenkorrespondentin oder Terminologe ergattern.

Die Terminologie und die Bedeutung für den Übersetzer

Sonntag, 11. September 2011

Die Gesamtheit aller verwendeten Begriffe, ihre so genannten Benennungen (auch als Fachwörter bezeichnet) und die zusätzlichen Informationen ergeben zusammen genommen die Terminologie.

Wenn eine klare und eindeutige Kommunikation auf fachsprachlicher Ebene erreicht werden soll, so müssen alle Begriffe und Benennungen zwischen den Beteiligten an einer Übersetzung abgesprochen werden, demnach zwischen dem Auftraggeber und dem Übersetzer selbst.

Nur so kann eine Übersetzung das Ergebnis sein, bei der das Ergebnis konsequent und genormt ist.

Die Terminologie hat insofern eine große Bedeutung für den freiberuflichen Übersetzer, als dass sie ihm die Arbeit erleichtert.

Eine konsequent angewandte Terminologie lässt den Übersetzer einen Text auch fachlich richtig in die gewünschte Sprache übertragen, auch wenn er vielleicht vom eigentlichen Thema nicht allzu viel versteht.

Wer sich zum Beispiel als Übersetzer auf das Übertragen von Verträgen spezialisiert hat und doch einmal den Auftrag zur Übersetzung einer technischen Dokumentation erhält und diesen annimmt, der kann unter Verwendung der richtigen Terminologie dennoch einen sachlich und fachlich richtigen Text abliefern.

Als Hilfestellung erhalten Übersetzer spezielle Terminologieprogramme und –datenbanken, mit denen sich im Laufe der Zeit eine ansehnliche Sammlung von Fachausdrücken zusammentragen lässt. Texte, die der Spezialisierung des Übersetzers eigentlich fremd sind, die sich aber immer auf die gleiche Terminologie stützen, können so am Ende vielleicht in der Verwendung der Fachbegriffe und Ausdrücke sehr ähnlich erscheinen und nicht besonders variantenreich, sind aber in jedem Falle richtig, sofern die verwendeten Terminologien mit dem Kommunikationspartner abgesprochen wurden.
Damit ist auch die Pflege der Terminologiedatenbanken eine überaus wichtige Aufgabe, die ein Übersetzer niemals vernachlässigen sollte.

Die Terminologie hat auch insofern eine große Bedeutung für den Übersetzer, als dass sie ihm ermöglicht, Texte nicht nur sprachlich richtig im Sinne von richtiger Verwendung der Vokabeln anzufertigen, sondern diese auch mit den nötigen sprachlichen Mitteln und den sprechsprachlichen Ausdrucksmitteln auszustatten.

Nur unter Beachtung aller dieser Punkte kann ein Text entstehen, der inhaltlich und sprachlich dem Ausgangstext entspricht. Ziel- und Ausgangstext können so immer wieder aufeinander zurückgeführt werden, ohne dass es zu inhaltliche oder sprachlichen Defiziten kommen kann.