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Krankenversicherung ausländischer Übersetzer

Freitag, 4. November 2011

In der Regel bleibt für einen ausländischen Übersetzer nur die Möglichkeit, sich privat krankenzuversichern.

Anforderungen der gesetzlichen Krankenversicherung

Denn die gesetzliche Krankenversicherung stellt einige Anforderungen, die meist nicht durch den Übersetzer erfüllt werden können, wenn er gerade erst nach Deutschland gekommen ist.
Wenn er allerdings schon einige Zeit hier im Lande und während dieser Zeit angestellt tätig war, dann kann es sein, dass die Bedingungen für eine Aufnahme in der freiwilligen gesetzlichen Versicherung erfüllt sind.

Hierfür muss der Betreffende in den letzten fünf Jahren für mindestens 24 Monate lang versichert gewesen sein. Möglich ist auch die Versicherung für zwölf Monate, diese muss dann aber unmittelbar vor Antragstellung auf Aufnahme in die freiwillige Versicherung und ununterbrochen bestanden haben.

Möglich ist es für den Übersetzer auch noch, sich über die Familienversicherung abzusichern. Dann kann der Ehepartner gesetzlich versichert sein, der Übersetzer darf allerdings nur ein Einkommen von maximal 400 Euro pro Monat haben. Er darf auch nicht hauptberuflich tätig sein, wobei bei diesem geringen Gewinn sicherlich ohnehin nur von einem Nebenerwerb ausgegangen wird.

Häufig verbleibt nur die private Krankenversicherung als einzige Alternative

Meist bleibt als einzige Möglichkeit, der Pflicht zur Krankenversicherung nachzukommen, sich privat abzusichern. Je nach gewähltem Tarif sind die Leistungen unterschiedlich, allerdings steigen mit einem Plus an Leistung auch die Beiträge.
Frauen zahlen höhere Beiträge als Männer, Menschen mit Vorerkrankungen werden in der Regel nur in den Basistarif aufgenommen. Dieser ist im Prinzip von den Leistungen her mit den gesetzlichen Krankenversicherungen vergleichbar. Er kann ergänzt werden durch zahlreiche weitere Tarife, so dass am Ende auch ein Luxus-Rundum-Schutz entstehen kann, wenn das gewünscht wird. Inwieweit dies allerdings noch bezahlbar ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Wichtig zu wissen ist auch, dass Kinder in der privaten Krankenversicherung extra abgesichert werden müssen. Es kann zwar von einem speziellen Familientarif Gebrauch gemacht werden, bei dem die Kinder dann günstiger versichert sind, Beiträge zahlen müssen sie aber doch.
Wer als ausländischer Übersetzer in Deutschland arbeiten will und unter das Bundesvertriebenengesetz fällt, der hat allerdings eine Chance auf die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung und kann diese nutzen. Ein Nachweis dieses Status ist allerdings notwendig

Standardtarif der PKV: Übersetzer müssen auf ihre Kosten schauen

Freitag, 14. Oktober 2011

Es gibt verschiedene Berufsgruppen die in der privaten Krankenversicherung einen besonderen Blick auf ihren Standardtarif werfen müssen.
Gerade in der heutigen Zeit, in der sich die Beiträge der PKV dauerhaft erhöhen, sollten beispielsweise Übersetzer und Sprachmittler die eigene PKV überprüfen.
Nur so kann man weiterhin von den günstigsten Tarifen profitieren und gegebenenfalls die eigene private Krankenversicherung wechseln.

Aber so geht es nicht nur dieser Berufsgruppe: Viele Freiberufler sehen sich mit höheren Beiträgen bei der privaten Krankenversicherung konfrontiert.

Krankenversicherung erhöht Beiträge zum Jahr 2012

Die freiberuflichen Berufsgruppen wie Übersetzer und Dolmetscher zählen zu den Menschen, die besonders hohe Beiträge in die eigene Versicherung einzahlen müssen.
Wenn die private Krankenversicherung dann auch noch die Beiträge erhöht, gilt es natürlich die eigene Police auf den Prüfstand zu stellen. Bei weitem nicht alle privaten Krankenversicherungen werden bei der Erhöhung der Beiträge im nächsten Jahr mitziehen und man kann sich problemlos nach einer neuen privaten Krankenversicherung umsehen.

Die Erhöhung der Beiträge wird mit deutlich erhöhten Kosten bei der Vorsorge im Bereich Gesundheit und Altersabsicherung begründet. Man kann aber natürlich trotzdem die eigene Krankenkasse zu jedem Zeitpunkt wechseln. Sobald eine Krankenkasse die Beiträge für ihre Mitglieder deutlich erhöht, hat man ein Sonderkündigungsrecht und somit die Möglichkeit, die eigene Versicherung zu wechseln und zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Davon sollten nicht nur Übersetzer und Sprachmittler Gebrauch machen.

Jeder der in den nächsten Wochen die Information über die Erhöhung der Beiträge bei der eigenen privaten Krankenversicherung bekommt, sollte sich vielleicht nach einer neuen Versicherung umgucken um nicht unnötig hohe Beiträge zu zahlen.

Die Suche nach einer neuen privaten Krankenversicherung

Eigentlich verläuft die Suche nach einer neuen privaten Krankenversicherung auch ganz einfach. dank unterschiedlicher Webseiten im Internet kann man sich schnell über die Möglichkeiten über einen Wechsel informieren. So findet man auf den Webseiten aktuelle News über die privaten Krankenversicherungen in Deutschland und entsprechende Werkzeuge um die unterschiedlichen Angebote miteinander zu vergleichen.

Man muss nur das eigene Alter und die gewünschten Rahmenleistungen angeben und schon kann man sich einen guten Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten bei deutschen privaten Krankenversicherungen machen. Wenn man ein passendes Angebot gefunden hat, sollte man den Wechsel am besten direkt in die Wege leiten.

Selbst wenn man noch vertraglich an eine andere Versicherung gebunden ist, kann man dank der Erhöhung der Beiträge ein Sonderkündigungsrecht wahrnehmen. Wenn man diese Informationen an die neue Versicherung weitergibt wird sie sich um den Wechsel kümmern und alle notwendigen Schritte in die Wege leiten. Auf diese Weise kommt man in jeder Berufsgruppe an eine neue günstige private Krankenversicherung

Wechsel der Krankenkasse vorteilhaft?

Freitag, 10. Dezember 2010



Wer als Übersetzer in die Selbstständigkeit startet, hat die Wahl zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung.

Doch der Wechsel von der GK V hin zur PKV will gut durchdacht sein.

Wer gesund ist, dürfte keinerlei Probleme damit haben, einen Anbieter zu finden, der ihn versichert. Die niedrigen Beiträge locken vor allem Alleinstehende und Männer.
Frauen zahlen einen ungleich höheren Beitrag – sie könnten schließlich schwanger werden und damit hohe Kosten verursachen.

Außerdem werden Frauen älter und kosten die Versicherung schon allein dadurch mehr.

Der Wechsel lohnt sich nicht für jemanden, der Nachwuchs zu Hause hat, denn eine Familienversicherung ist in der privaten Krankenversicherung nicht vorgesehen.
Jedes Kind muss mit einer eigenen Police abgesichert werden. Liegen Vorerkrankungen vor, ist der Wechsel ebenfalls nicht anzuraten, denn dann werden Risikozuschläge erhoben oder es werden Leistungen sogar gänzlich ausgeschlossen.

Um Geld zu sparen, kann ein Tarif mit einem hohen Selbstbehalt gewählt werden. Das ist vor allem für diejenigen lohnend, die sehr selten zum Arzt gehen.

Allerdings schützt sie das natürlich nicht vor einer Erhöhung der Beiträge, auch wenn die monatlichen Prämien deutlich unter denen ohne Selbstbehalt liegen. Wer dann wieder in einen Tarif mit geringerem Selbstbehalt wechseln möchte, muss meist eine Gesundheitsprüfung über sich ergehen lassen.

Der Wechsel in die private Krankenversicherung scheint angesichts der zu vereinbarenden besseren medizinischen Versorgung teilweise durchaus sinnvoll.

Auch, wenn wieder einmal bekannt wird, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen  die Beiträge anheben möchte.

Doch davor sind auch die Mitglieder der privaten Krankenversicherung nicht geschützt, denn wenn die Versicherung höhere Kosten kompensieren muss, wird auch sie die Beiträge anheben. Sicher kann der Versicherte dann auch zu einem anderen Anbieter wechseln, doch sinnvoll ist das meist nicht.

Die Altersrückstellungen können entweder gar nicht (bei Verträgen bis 2009) oder nur zum Teil (bei Verträgen ab 2009) mitgenommen werden. Die Folge ist, dass diese verloren sind und neu eingezahlt werden müssen, was wiederum mit erhöhten Prämien verbunden ist.

Der Wechsel in die private Krankenversicherung ist für den Freiberufler häufig eine Entscheidung fürs Leben, die nur schwer bis gar nicht wieder rückgängig gemacht werden kann. Wer das 55. Lebensjahr überschritten hat, kann gar nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung  als Freiberufler zurückkehren.