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Als Übersetzer in der Krise

Mittwoch, 23. November 2011

Als Übersetzer sind Sie vielleicht so erfolgreich gewesen, dass Sie sogar einen Mitarbeiter einstellen konnten – oder mehrere.

Doch nun befinden Sie sich als Freiberufler in einer Krise und müssen darüber nachdenken, was als erstes wie bezahlt werden kann oder soll.

Das ist nicht ganz einfach und früher oder später landen Sie sicherlich bei der Frage, wie tragbar denn der Mitarbeiter noch ist?

Übersetzer in der Krise

Wenn es sich um einen freien Mitarbeiter handelt, so ist das Problem nicht ganz so groß, dann werden einfach keine Aufträge mehr an ihn erteilt. Doch wenn es sich um eine festangestellten Mitarbeiter handelt, so kann die Sache schwieriger werden.

Mitarbeiter in Krise mit einbeziehen

Versuchen Sie von Anfang an, ihn in die Krise mit einzubeziehen, denn er bekommt sie ohnehin mit. Das Vertrauensverhältnis kann einen argen Knacks bekommen, wenn Sie versuchen, die Schwierigkeiten herunterzuspielen oder zu verheimlichen.

Schließlich können Sie nicht immer als erstes am Telefon sein und wenn ein aufgebrachter Lieferant anruft, dem Sie noch Geld schulden, fällt das ganze Lügengerüst in sich zusammen.

Es kann letzten Endes dazu kommen, dass Sie dem Mitarbeiter kündigen müssen. Gehen Sie dabei behutsam vor und versuchen, eine gemeinsame Lösung in Bezug auf den Ausgleich eventueller Überstunden zu finden.
Sollen Sie in Freizeit oder in Geld ausgeglichen werden?

Bei einer Mitarbeiterkündigung ist ein positives Zeugnis aufzustellen

Denken Sie auch daran, dass Sie verpflichtet sind, ein positives Zeugnis für den Mitarbeiter auszustellen.

Versuchen Sie, in jedem Punkt eine friedliche Lösung zu finden, denn ein aufgebrachter ehemaliger Mitarbeiter kann ein sehr unangenehmer Zeitgenosse werden, wenn er versucht, seine Rechte gerichtlich durchzusetzen – ob er tatsächlich im Recht ist oder nicht, spielt dabei erst einmal keine Rolle.

Denn Sie haben als freiberuflicher Übersetzer durch Ihre Krise genug um die Ohren und sollten sich nicht noch um solche Dinge kümmern müssen