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Telefondolmetscher

Freitag, 21. Januar 2011

Wie der Name schon sagt, arbeitet der Telefondolmetscher am Telefon. Er übersetzt in erster Linie bei geschäftlichen Telefonkonferenzen, kann aber auch von privaten Personen gebucht werden. Die Einsatzgebiete für den Telefondolmetscher sind daher vielfältig.

Wird ein wissenschaftliches Gespräch gewünscht, muss das im Vorab mitgeteilt werden, damit ein entsprechend ausgebildeter Dolmetscher eingesetzt werden kann.
Er muss dann immerhin ein gehöriges Maß an Fachwissen mitbringen, damit die Übersetzung mangels Kenntnisse der Fachtermini nicht ins Stocken gerät.

Unterschieden werden muss zwischen dem Simultandolmetschen und dem Konsekutivdolmetschen.
Bei der erstgenannten Variante spricht ein Teilnehmer und der Dolmetscher übersetzt für seinen Kunden.
Hier können übrigens alle Teilnehmer mithören, wodurch für alle, die die jeweilige Sprache sprechen, übersetzt werden kann. Es wird zeitgleich übersetzt, was die Übersetzung sowohl für den Übersetzer, als auch für die Teilnehmer der Konferenz etwas anstrengender macht.

Für kurze Konferenzen ist das aber akzeptabel. Für länger dauernde Konferenzen empfiehlt sich das Konsekutivdolmetschen. Dabei wird das Gesprochene in Abschnitten übersetzt, auch mehrere Sätze werden zusammen übertragen. Auch hier kann ein Dolmetscher für mehrere Teilnehmer gebucht werden.

Für die Telefonkonferenz muss sich der Auftraggeber anmelden. Er muss die Daten der Konferenz festlegen und mitteilen, welche Sprachen, gewünscht werden, wann die Konferenz stattfinden soll und für wie viele Teilnehmer übertragen werden muss.
Über das so genannte Kontrollcenter können bis zur endgültigen Buchung immer noch Änderungen die Konferenz betreffend vorgenommen werden. Mitgeteilt werden muss übrigens auch, welche Art des Übersetzens gewünscht wird, also simultanes oder konsekutives Dolmetschen.

Mit dem Abschluss der Planung der Konferenz wird auch die endgültige Buchung derselben vorgenommen. Erst jetzt fallen Kosten für den Teilnehmer oder Auftraggeber an. Nun wird ein Telefondolmetscher zugeteilt und es können mit diesem direkt die notwendigen Absprachen getroffen werden.
Da es nicht immer nötig ist, einen Termin vor Ort zu machen und dazu einen Dolmetscher mitzunehmen, kann die Telefonkonferenz eine interessante Alternative sein. In jedem Falle ist sie kostengünstiger, da der Dolmetscher als Reisebegleiter eben nicht gebucht werden muss.

Zudem ist die Konferenz am Telefon häufig stressfreier. Schon allein deshalb, weil das Reisen wegfällt. Dafür sollte sich aber jeder Teilnehmer im Vorab ein Konzept für das Gespräch überlegen, damit es strukturiert geführt werden kann. Die geplante Struktur sollte auch dem Dolmetscher zu dessen Vorbereitung vorgelegt werden.