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Werkzeuge für die Softwarelokalisierung

Freitag, 27. Mai 2011

Unter der Bezeichnung Softwarelokalisierung wird die Anpassung von Prozessen und Inhalten an einen bestimmten Nutzungsbereich verstanden.
Dafür werden verschiedene Werkzeuge benutzt.

Klassische Webseiten zum Beispiel können sehr gut mit Hilfe der HTML-Programme angepasst werden. Das ist aber bei Benutzeroberflächen nur eingeschränkt oder sogar gar nicht möglich. Die Werkzeuge, die benutzt werden, bauen dabei auf Archivtechnologie auf, vergleichbar ist das mit den Translation Memory Systemen.

Auch sie nutzen immer wieder bereits vorangegangene Veränderungen. Einige Werkzeuge sehen den Export von Grafiken vor, was überaus hilfreich sein kann, wenn es sich um neuere Grafikprogramme handelt, die benutzt werden sollen, auf die alten Grafiken aber nicht verzichtet werden kann.

Beispiele für Werkzeuge der Lokalisierung sind Sisulizer oder RC-WinTrans und Visual Localize. Berücksichtigt werden muss bei deren Anwendung aber, dass nicht nur das Projekt bedacht werden muss, sondern auch das Wissen um die Informationstechnik, das der Anwender mitbringt.

Jedes Werkzeug bedarf einer gewissen Zeit der Einarbeitung, damit es optimal ausgenutzt werden kann. Das heißt, das Werkzeug muss erst einmal genauestens bekannt sein, ehe damit gearbeitet werden kann.
Teilweise ist auch das umfangreiche Wissen über Betriebssysteme erforderlich, damit das Werkzeug angewendet werden kann.

Je nach Werkzeugart muss genau bestimmt werden, welches Einsatzgebiet dafür vorgesehen ist, besser gesagt, das Werkzeug muss immer genau passend ausgewählt werden. Das ist vergleichbar mit einem Handwerker, der auch keine Feile nehmen wird, wo eine Säge angebrachter wäre.