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Beitragsrückstände bei der Krankenkasse rasch aufholen

Mittwoch, 5. September 2012

Viele freiberuflich tätige Übersetzer sind mit ihren Beitragszahlungen bei den Krankenkassen arg im Rückstand.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen verlangen pro Monat einen festen Mindestbeitrag, der derzeit bei 288,92 Euro liegt.

Ausgegangen wird von einem Einkommen von 1.864 Euro pro Monat, welches aber längst nicht alle Übersetzer verzeichnen können. Sie retten sich von einem Monat zum anderen und gelangen dabei mit ihren Krankenkassenbeiträgen immer wieder in Rückstand.
Die gesetzlichen Krankenversicherer nun verlangen für die Rückstände einen Säumniszuschlag von 60 Prozent im Jahr. In jedem Monat muss der Versicherte damit 5 Prozent mehr bezahlen.

Laut Bundessozialgericht ist diese Vorgehensweise durchaus rechtens, denn die Krankenkassen bräuchten einen gewissen Handlungsspielraum, um mit säumigen Versicherten umzugehen.

Sie dürfen diese nicht mehr von der Versicherung ausschließen und sind zur Erbringung der üblichen Leistungen verpflichtet. Um das fehlende Geld wieder wettzumachen, wird der Zuschlag erhoben, der nun für einen gewissen Ausgleich sorgen soll.