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Deckelung der Auslands-Telefongebühren

Freitag, 20. Juli 2012

Übersetzer und Dolmetscher sind natürlich häufig im Ausland unterwegs und kommen dann nicht umhin, das Handy zu benutzen.

Sicherlich ist das Smartphone hier an erster Stelle zu nennen, denn kaum ein geschäftlich Reisender wird noch mit einem einfachen Handy unterwegs sein.
Der Grund dafür ist, dass mit dem Smartphone ganz einfach und jederzeit zusätzliche Informationen zu öffentlichen Einrichtungen, Hotels und Veranstaltungen abgerufen werden können. Allerdings sind die Preise teilweise jenseits von Gut und Böse.

Deckelung der Preise ab Juli 2012

Zum 1. Juli 2012 wurden die so genannten Roaming-Preise gedeckelt. Pro Megabyte dürfen nur “nur” noch 83 Cent erhoben werden.
Dies gilt jedoch nur innerhalb der EU, außerhalb der Europäischen Union gibt es keine solche Regelung.

So werden teilweise Preise bis zu 25 Euro pro MB erhoben. Ratsam kann es daher sein, die Internetverbindung des Smartphones generell zu trennen, wenn ein Aufenthalt in einem Nicht-EU-Land geplant ist. Nun ist das für einen Übersetzer oder Dolmetscher nicht in jedem Fall möglich, vor allem dann nicht, wenn er tagsüber längere Zeit unterwegs ist und eine Internetverbindung benötigt.

Für diese Fälle ist auf jeden Fall anzuraten, dass zumindest im Hotel doch eher auf die dortige Internetverbindung und das Notebook zurückgegriffen werden sollte.

Die Ausland-Telefongebühren werden immer günstiger

Die Preise für das Telefonieren aus dem Ausland wurden in der vergangenen Zeit immer wieder gesenkt. Allerdings kann ein Gespräch immer noch zwischen 1,49 und 1,99 Euro kosten, zumindest bei den großen Anbietern.
Auch eingehende Gespräche schlagen mit 0,99 Euro durchaus zu Buche. Die kleineren Anbieter sind nicht immer günstiger, sie offerieren dafür höhere Roaming-Gebühren.

Fazit:
Wer als Übersetzer oder Dolmetscher im Ausland unterwegs ist, sollte die Kommunikation mit dem Smartphone auf das Nötigste beschränken und im besten Fall nicht zwingend nötige Gespräche oder Internetverbindungen für die Zeit nach der Reise aufheben

Krankenversicherung ausländischer Übersetzer

Freitag, 4. November 2011

In der Regel bleibt für einen ausländischen Übersetzer nur die Möglichkeit, sich privat krankenzuversichern.

Anforderungen der gesetzlichen Krankenversicherung

Denn die gesetzliche Krankenversicherung stellt einige Anforderungen, die meist nicht durch den Übersetzer erfüllt werden können, wenn er gerade erst nach Deutschland gekommen ist.
Wenn er allerdings schon einige Zeit hier im Lande und während dieser Zeit angestellt tätig war, dann kann es sein, dass die Bedingungen für eine Aufnahme in der freiwilligen gesetzlichen Versicherung erfüllt sind.

Hierfür muss der Betreffende in den letzten fünf Jahren für mindestens 24 Monate lang versichert gewesen sein. Möglich ist auch die Versicherung für zwölf Monate, diese muss dann aber unmittelbar vor Antragstellung auf Aufnahme in die freiwillige Versicherung und ununterbrochen bestanden haben.

Möglich ist es für den Übersetzer auch noch, sich über die Familienversicherung abzusichern. Dann kann der Ehepartner gesetzlich versichert sein, der Übersetzer darf allerdings nur ein Einkommen von maximal 400 Euro pro Monat haben. Er darf auch nicht hauptberuflich tätig sein, wobei bei diesem geringen Gewinn sicherlich ohnehin nur von einem Nebenerwerb ausgegangen wird.

Häufig verbleibt nur die private Krankenversicherung als einzige Alternative

Meist bleibt als einzige Möglichkeit, der Pflicht zur Krankenversicherung nachzukommen, sich privat abzusichern. Je nach gewähltem Tarif sind die Leistungen unterschiedlich, allerdings steigen mit einem Plus an Leistung auch die Beiträge.
Frauen zahlen höhere Beiträge als Männer, Menschen mit Vorerkrankungen werden in der Regel nur in den Basistarif aufgenommen. Dieser ist im Prinzip von den Leistungen her mit den gesetzlichen Krankenversicherungen vergleichbar. Er kann ergänzt werden durch zahlreiche weitere Tarife, so dass am Ende auch ein Luxus-Rundum-Schutz entstehen kann, wenn das gewünscht wird. Inwieweit dies allerdings noch bezahlbar ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Wichtig zu wissen ist auch, dass Kinder in der privaten Krankenversicherung extra abgesichert werden müssen. Es kann zwar von einem speziellen Familientarif Gebrauch gemacht werden, bei dem die Kinder dann günstiger versichert sind, Beiträge zahlen müssen sie aber doch.
Wer als ausländischer Übersetzer in Deutschland arbeiten will und unter das Bundesvertriebenengesetz fällt, der hat allerdings eine Chance auf die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung und kann diese nutzen. Ein Nachweis dieses Status ist allerdings notwendig

Übersetzer – Bankkonto in mehreren Ländern

Samstag, 15. Mai 2010

Kunden wählen ihre Geschäftspartner auch danach aus, wie einfach die Zusammenarbeit mit ihnen ist.
Das gilt natürlich auch beim Bezahlen der Übersetzer-Rechnungen.
Ein Kunde wird lieber den Rechnungsbetrag auf ein inländisches Konto überweisen, als eine Auslandsüberweisung vornehmen müssen, die häufig mit hohen Nebenkosten verbunden ist.

Wer als Übersetzer für Kunden aus den USA tätig sein möchte, sollte bedenken, dass diese die Rechnungen meist per Scheck bezahlen. Dieser wird einfach in die Post gegeben und verschickt. Überweisungen finden hier kaum statt.
Was heißt das nun für den Übersetzer?
Wenn er in zwei Ländern tätig sein möchte, um bei dem Beispiel zu bleiben, in Deutschland und in den USA, so sollte er in beiden Ländern ein Geschäftskonto eröffnen. Für den Kunden ist das angenehmer und der Übersetzer erhält so einen Wettbewerbsvorteil.
Das Geld, was für die Rechnungen beglichen wird, geht schneller auf dem jeweils inländischen Konto ein und der Übersetzer hat es selbst in der Hand, ob und wann das Geld in eine andere Währung umgetauscht werden soll.

Hier sollte der Wechselkurs beachtet werden, denn dann kann von den Schwankungen noch profitiert werden. Wird dagegen jeder Betrag sofort aus dem Ausland auf das inländische Konto überwiesen, erfolgt der Austausch immer zum aktuellen Tageskurs.

Für die Eröffnung eines Girokontos bieten sich verschiedene Banken an. Diese gewähren nicht nur in Deutschland ansässigen Personen die Einrichtung eines Kontos, sondern auch Ausländern oder eben nicht in Deutschland ansässigen. Zum einen ist das die Deutsche Bank.
Für die Kontoeröffnung ist die Beglaubigung der Unterschrift und damit die Identitätsprüfung notwendig. Die Beglaubigung muss in einer Filiale der Bank oder im Deutschen Konsulat stattfinden. Möglich ist auch die Eröffnung des Kontos bei der Postbank oder der Netbank. Die Postbank bietet den Vorteil, dass sie die Gutschreibung von Schecks aus den USA gebührenfrei vornimmt. Das Geld wird dann direkt auf dem US – Konto gutgeschrieben.

Egal, welche Bank ausgewählt wird, sie sollte für eingehende Überweisungen aus dem Ausland keine Gebühren verlangen. Wird Geld vom deutschen Konto auf ein ausländisches überwiesen, sollte der Empfänger die Gebühren tragen. Damit fallen nur noch die Gebühren für die zwischengeschaltete Bank an.