Archiv für die Kategorie „Technik“

Zusammenarbeit mit der Industrie – Workflow

Mittwoch, 2. Juni 2010

Unternehmen, die auch im Ausland agieren wollen, müssen den ausländischen Markt erst einmal erschließen.
Dazu müssen sie sämtliche Unterlagen in der jeweiligen Landessprache zur Verfügung haben. Hilfreich ist es da schon, wenn die Unternehmen Schreiben verfassen, die übersetzungsgerecht sind, das heißt, sie sind so verfasst, dass sie für eine spätere Übersetzung bereits optimiert sind.

Die Unternehmen können so die Kosten für eventuelle Übersetzungen senken, wenn sie diese Schreiben in ihr eigenes Translation Memory System aufnehmen.

Übersetzer profitieren davon, weil sie immer gleich bleibendes Ausgangsmaterial zur Verfügung haben, damit besteht weniger Bedarf nach Klärung und die Ausgangstexte können einheitlich in die Zieltexte übersetzt werden.

Die Übersetzungsarbeit für Unternehmen ist stets eine Teamarbeit für mehrere Beteiligte, aufgrund der Vielzahl der Personen sind Systemunterstützungen über Rechner unabdingbar.
Damit können Arbeitsabläufe effizient gestaltet werden. Außerdem können relevante Daten hinterlegt werden, wie Abgabedaten und ähnliches.

Hinzu kommen die verschiedenen Quellen, aus denen die zu übersetzenden Texte in einem Unternehmen entstehen: Word- und Exceldateien, Katalogsysteme oder Webinhalte sind nur einige Beispiele dafür. Der Übersetzer kann aber nicht Profi auf jedem Gebiet sein und sich mit verschiedenen Computerprogrammen und –sprachen auskennen.
Um ein gutes Workflow, also einen guten Arbeitsablauf zu erhalten, ist es notwendig, dass die einzelnen Abläufe sinnvoll aufeinander abgestimmt werden.
Die Schnittstellen zwischen Auftraggeber und Übersetzer dürfen nicht vergessen werden, denn hier ist die Informations- und Wissensquelle zu finden. Häufig wird bereits eine Qualifikation zum Übersetzungsmanager erwartet, diese soll die Basis für ein funktionierendes Übersetzungsworkflow sein.
Diese Art von Weiterbildung wird für Übersetzer und teilweise auch für Redakteure angeboten. Hierbei wird ein Selbststudium in Verbindung mit der gezielten Ausbildung als vorteilhaft angesehen.

Der Übersetzer ist dann nicht mehr nur ein Profi der Sprache, sondern er bringt auch Handwerkszeug aus anderen Bereichen mit, etwa dem Projektmanagement und Kenntnisse über verschiedene Software.

Generell kann die Arbeit des Übersetzers in der Industrie aber immer nur so gut sein, wie seine Informationsquellen. Er muss zu den verschiedenen Daten, die er für die Übersetzung braucht, Hintergrundwissen sammeln können und dementsprechend Zugang zu verschiedenen Quellen bekommen.

Auch muss der Übersetzer im Unternehmen einen Ansprechpartner haben, damit er Fragen stellen kann. Andernfalls wird es bei den Übersetzungen immer zu Problemen kommen, einfach, weil es ungeklärte Fragen gibt, die vielleicht die Lösung zu einem Übersetzungsproblem gewesen wären.

Wie unterwegs E-Mail und Internetzugang nutzen?

Mittwoch, 12. Mai 2010

Wer von unterwegs aus per E-Mail ständig erreichbar sein muss, etwa, weil seine hauptsächlichen Kontakte per E-Mail stattfinden, sollte sich ein Smartphone zulegen. Dieses ermöglicht den Empfang der Nachrichten in Echtzeit und sie können sofort beantwortet werden, egal, ob man sich im In- oder Ausland aufhält.

Es gibt dafür sogar entsprechende Programme, mit deren Hilfe sich Dateien an die E-Mails anhängen lassen. Allerdings ist der Lesekomfort nicht als besonders gut zu bezeichnen. Vorteilhaft ist solch ein Smartphone auch im Urlaub, so können Aufträge angenommen werden, ohne dass ein Laptop mitgenommen werden muss. Es ist sogar möglich, das Gerät für das Surfen im Internet zu nutzen.

Das Surfen im Internet ist unterwegs natürlich auch mit dem Laptop möglich. Wichtig dafür ist, dass es über einen schnellen Internetzugang verfügt und mit Wireless LAN ausgestattet ist. Über einen Hotspot kann dann die Verbindung zum Internet hergestellt werden.
Diese Hotspots sind so genannte Einwählpunkte, die es an vielen Standorten gibt. Diese können kostenpflichtig oder kostenfrei sein und es gibt sie zum Beispiel in Hotels.


Internetnutzung im Hotel / im Urlaub

Es ist teilweise auch möglich, drahtlosen Zugang zum Internet zu bekommen, ohne sich an einem Hotspot einzuwählen.

Allerdings ist der Datenverkehr dann nicht geschützt und für längeres Surfen oder das Senden vertraulicher Informationen ist diese Art und Weise nicht zu empfehlen.

Eine andere Möglichkeit sind die so genannte Surfsticks, die ebenfalls zum Einwählen ins Internet dienen. Es handelt sich dabei um ein UMTS – Funkmodem und ähnelt einem USB – Stick.

Wer im Ausland unterwegs ist und seinen Laptop nicht nur über den Akkubetrieb nutzen möchte, sollte an den passenden Adapterstecker denken. Andernfalls kann es sein, dass der Laptopstecker nicht in die Steckdose passt.

Allerdings muss auch gesagt werden, dass es gewisse Auszeiten geben muss. Wer Urlaub hat, der sollte diesen auch machen. Aufträge für die Zeit nach dem Urlaub anzunehmen, ist okay, aber innerhalb des Urlaubs „noch schnell“ einen Auftrag erledigen – das ist auf Dauer nicht gut und führt nur zu Unzufriedenheit. Die ständige Erreichbarkeit muss also auch Grenzen haben.