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Übersetzer – Bankkonto in mehreren Ländern

Samstag, 15. Mai 2010

Kunden wählen ihre Geschäftspartner auch danach aus, wie einfach die Zusammenarbeit mit ihnen ist.
Das gilt natürlich auch beim Bezahlen der Übersetzer-Rechnungen.
Ein Kunde wird lieber den Rechnungsbetrag auf ein inländisches Konto überweisen, als eine Auslandsüberweisung vornehmen müssen, die häufig mit hohen Nebenkosten verbunden ist.

Wer als Übersetzer für Kunden aus den USA tätig sein möchte, sollte bedenken, dass diese die Rechnungen meist per Scheck bezahlen. Dieser wird einfach in die Post gegeben und verschickt. Überweisungen finden hier kaum statt.
Was heißt das nun für den Übersetzer?
Wenn er in zwei Ländern tätig sein möchte, um bei dem Beispiel zu bleiben, in Deutschland und in den USA, so sollte er in beiden Ländern ein Geschäftskonto eröffnen. Für den Kunden ist das angenehmer und der Übersetzer erhält so einen Wettbewerbsvorteil.
Das Geld, was für die Rechnungen beglichen wird, geht schneller auf dem jeweils inländischen Konto ein und der Übersetzer hat es selbst in der Hand, ob und wann das Geld in eine andere Währung umgetauscht werden soll.

Hier sollte der Wechselkurs beachtet werden, denn dann kann von den Schwankungen noch profitiert werden. Wird dagegen jeder Betrag sofort aus dem Ausland auf das inländische Konto überwiesen, erfolgt der Austausch immer zum aktuellen Tageskurs.

Für die Eröffnung eines Girokontos bieten sich verschiedene Banken an. Diese gewähren nicht nur in Deutschland ansässigen Personen die Einrichtung eines Kontos, sondern auch Ausländern oder eben nicht in Deutschland ansässigen. Zum einen ist das die Deutsche Bank.
Für die Kontoeröffnung ist die Beglaubigung der Unterschrift und damit die Identitätsprüfung notwendig. Die Beglaubigung muss in einer Filiale der Bank oder im Deutschen Konsulat stattfinden. Möglich ist auch die Eröffnung des Kontos bei der Postbank oder der Netbank. Die Postbank bietet den Vorteil, dass sie die Gutschreibung von Schecks aus den USA gebührenfrei vornimmt. Das Geld wird dann direkt auf dem US – Konto gutgeschrieben.

Egal, welche Bank ausgewählt wird, sie sollte für eingehende Überweisungen aus dem Ausland keine Gebühren verlangen. Wird Geld vom deutschen Konto auf ein ausländisches überwiesen, sollte der Empfänger die Gebühren tragen. Damit fallen nur noch die Gebühren für die zwischengeschaltete Bank an.