Als Übersetzer nebenberuflich tätig

Menschen, die eine Fremdsprache besonders gut beherrschen oder die eine zweite Muttersprache haben, kommen vielleicht auf die Idee, sich den einen oder anderen Euro dazuzuverdienen.
Dies ist als Freiberuflich nebenberuflich leicht möglich. Bis zu einer Grenze von 400 Euro im Monat muss dieser Nebenerwerb nicht einmal dem Finanzamt gegenüber angezeigt werden.

Dann genügt es, die Einnahmen auf der Steuererklärung auszuweisen, sie werden für die gesamte Besteuerung mit herangezogen.

Wer allerdings im Nebenerwerb mehr verdient, muss auch eine Nebenberuflichkeit beim Finanzamt anzeigen und bekommt dann eine Steuernummer zugewiesen.
Wer als Kleinunternehmer handeln möchte, muss keine Bilanzierung vornehmen, für ihn genügt die jährliche Einnahmen-Überschussrechnung. Für einen nebenberuflichen Übersetzer ist das meist die beste und einfachste Variante.

Kaum Einschränkungen für nebenberufliche Übersetzer

Als nebenberuflicher Übersetzer kann nicht nur arbeiten, wer sich momentan in einer festen Anstellung befindet, sondern auch ein Student, ein Rentner oder ein Arbeitsloser.

Wichtig ist dabei nur, dass die nötigen Stunden- und Zuverdienstgrenzen beachtet werden, damit es keine Einschränkungen oder höhere finanzielle Belastungen gibt. Wer aus der Arbeitslosigkeit heraus nebenberuflich tätig wird, kann unter bestimmten Umständen sogar den Gründungszuschuss beantragen, allerdings müssen dann mehr als 15 Stunden in der Woche für die Tätigkeit aufgebracht werden und es muss deutlich werden, dass auf lange Zeit gesehen damit das finanzielle Einkommen gesichert ist.

Der Weg aus der Arbeitslosigkeit muss damit möglich sein. Dennoch kann natürlich in Teilzeit gearbeitet werden – sind die Einnahmen hoch genug, ist das kein Problem. Der Businessplan muss dementsprechend ausgearbeitet werden. Nicht in jedem Fall wird allerdings der Fallmanager dem Wunsch nach einer nebenberuflichen Tätigkeit entsprechen und eher empfehlen, sich auf die Suche nach einem festen Job zu begeben.

Zahlreiche Übersetzer arbeiten nebenberuflich als Selbstständiger, eine Anmeldung beim Gewerbeamt ist daher nicht nötig.
Lediglich, wenn auch andere Tätigkeiten, wie etwas das Abschreiben von fremdsprachigen Texten, gegen Honorar vorgenommen werden, handelt es sich um eine selbstständige Tätigkeit, die wiederum beim Gewerbeamt angezeigt werden muss.

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