Archiv für August 2011

Übersetzer für Literatur

Dienstag, 30. August 2011

Bei Übersetzungen aus dem literarischen Bereich ist immer zwischen der Literatur, die für die breite Masse gedacht ist, und der, die für eine spezialisierte Leserschaft verfasst wurde, zu unterscheiden.

Gerade bei ersterer Gruppe muss der Literaturübersetzer daran denken, wie sein Text in der Zielkultur aufgenommen werden könnte und er muss gegebenenfalls Anpassungen des Originaltextes vornehmen.



Doch dem ist nicht immer so, je nach Anforderungen von Seiten des Auftraggebers kann es sein, dass eine eins-zu-eins-Übersetzung verlangt wird, die der Übersetzer dann vornimmt. Ansonsten unterscheiden sich die Übersetzungen im literarischen Bereich nicht sehr von Übersetzungen in anderen Bereichen, wenn man einmal die Übersetzungsvorgang an sich betrachtet, die textuelle Beschaffenheit und das Publikum, das mit der Übersetzung erreicht werden soll.

Übersetzer müssen heute nicht mehr nur in erster Linie der Vorlage gerecht werden, sondern es gilt für sie, viele weitere Anforderungen zu erfüllen. Das Überdenken und Abändern des Zieltextes hat allerdings in der Regel auch Auswirkungen auf den Text selbst, daher muss auch bei Änderungen stets der Inhalt des Textes und die Intention des Schriftstellers beibehalten werden.

Hinsichtlich der Übersetzungsgeschwindigkeit bleibt zu sagen, dass viele Übersetzer ihren Auftraggebern erst einmal unfertige Übersetzungen abliefern und diese erst im Nachhinein fertig stellen, nur damit sie eine rasche Erledigung des Auftrages nachweisen können.

Allerdings ist auch im Bereich der Übersetzung der Literatur festzustellen, dass es immer mehr zu Standardisierungen kommt, die von vielen Übersetzern verwendet werden und die das Übersetzen an sich natürlich leichter gestalten.

Übersetzer für Industrievideos

Samstag, 27. August 2011

Industrievideos haben meist einen werbenden Charakter, es werden darin einzelnen Produkte vorgestellt, die Vorstellung ist sprachlich unterlegt.

Für diese sprachliche Unterlegung wird teilweise eine Übersetzung und damit ein freiberuflicher Übersetzer benötigt. Die Industrievideos werden meist auf Präsentationen oder Fachmessen vorgestellt. Die Aufträge an den Übersetzer sind dabei unterschiedlicher Art. Teilweise liefert er nur eine Rohfassung der Übersetzung, die Endfassung übernimmt dann eine Werbeagentur. Es kann aber auch sein, dass vom Übersetzer ein sprechreifes Video verlangt wird.

Grundregeln der Übersetzung von Industrievideos

Die Grundregeln, die bei der Übersetzung von Industrievideos hinsichtlich der sprachlichen Gestaltung beachtet werden müssen, sind ähnlich wie bei anderen Übersetzungen. Wichtig sind darüber hinaus aber weitere Punkte, schließlich hört der Zuschauer den Text nur und hat ihn nicht vor Augen. Der Text muss zum Beispiel verständlich sein. Zu beachten ist zudem die gesprochene Sprache, die bei der Übersetzung von Industrievideos angewendet werden muss. Sie unterscheidet sich teilweise deutlich von der Sprache, die in schriftlicher Form übersetzt wird.

Der Übersetzer für Industrievideos sollte auch darauf achten, dass der Leser, beziehungsweise der Sprecher im Aufnahmestudio, seinen Text gut entziffern kann.

Trennstriche helfen bei langen Wörtern, deren Sinn in kurzer Zeit zu erfassen, auch wenn rein orthografisch gesehen an dieser Stelle kein Bindestrich zu setzen wäre.
Abkürzungen sollten ausgeschrieben werden, zumindest, wenn sie im allgemeinen Sprachgebrauch weniger gebräuchlich sind.
Klammern sollten nicht gesetzt werden, damit keine Pause im Sprachfluss entsteht.

Der Übersetzer sollte immer im Besitz des Videos sein, um seine Übersetzung sprachlich auf die Bilder abstimmen zu können. Übersetzungen dürfen zeitlich gesehen länger sein, wenn der Text sich dann nicht mit den Bildern überschneidet.

Übersetzer für Werbetexte

Donnerstag, 25. August 2011



Die Übersetzung von Werbetexten hat angesichts der internationalen Ausweitung der Wirtschaft einen enormen Zuwachs an Bedeutung erfahren.

Wird ein Werbetext übersetzt, so muss dieser bestimmten Anforderungen genügen.
Zum Beispiel muss solch ein Text die strategischen Entscheidungen zur Beeinflussung des Kaufverhaltens der Zielpersonen berücksichtigen und sie muss die mögliche Werbewirkung innerhalb des Ziellandes beachten.

Es geht vor allem darum, die Funktion eines Textes in der jeweiligen Zielkultur zu berücksichtigen.

Es liegt in der Hand des freiberuflichen Übersetzers, bestimmte sprachliche Entsprechungen zu finden, falls ein Text nicht haargenau auf die Zielkultur zu übertragen ist. Dazu muss er allerdings die sprachlichen Besonderheiten und deren Wirkungen in beiden Sprachen genau kennen. Die Absicht der Werbung muss immer möglichst genau übertragen werden.

Der zweisprachige Texter und Übersetzer muss seine Kreativität spielen lassen, wenn es zum Beispiel darum geht, Stilmittel zu übersetzen, die es in der Zielsprache so aber gar nicht gibt. Zu beachten ist immer vor der Übersetzung der Werbung für ein Produkt, ob eine Übersetzung überhaupt vonnöten ist. Teilweise ist es so, dass die Ausgangssprache ein hohes Ansehen in der Zielkultur genießt, so dass der Erfolg der Werbung höher ist, wenn keine Übersetzung vorgenommen wird, sondern der Text in seiner Ausgangssprache publiziert wird.

In jedem Falle muss der Übersetzer die Zielkultur genau kennen, um einen korrekte und vor allem werbewirksame Übersetzung anfertigen zu können.
Wichtig ist zudem immer das Wissen um den nötigen Umfang eines Werbetextes. In einigen Ländern wird ein höherer Informationsbedarf festgestellt, das gilt auch für Werbetexte.
In anderen Ländern wiederum soll die Werbung so knapp und präzise wie möglich ausfallen, ohne unnötige zusätzliche Informationen oder weitschweifige Ausführungen.

Im Bereich der Werbung für den Tourismus kann sich der Übersetzer in der Regel stark am Originaltext orientieren, denn hier wird häufig eine parallele Fassung des Originals in verschiedenen Sprachen benötigt.
Zudem sind diese Texte häufig mit einer gewissen erzählenden Struktur ausgestattet, sie sind länger und weniger mit sprachlichen Bildern ausgestattet.

Fernstudium für Übersetzer

Freitag, 12. August 2011

Wer als Übersetzer freiberuflich tätig ist, ist vielleicht nicht immer gänzlich so mit Aufträgen eingedeckt, dass keine Zeit mehr für etwas anderes bleibt.

Wenn nun also ein gewisses Maß an Freizeit vorhanden ist, sollte diese nicht nutzlos verbracht werden, sondern durch eine sinnvolle Weiterbildung.
Hier bietet sich ein Fernstudium an.

Als Übersetzer fehlt sicherlich die Zeit dafür, sich einem Präsenzstudium hinzugeben, hier wäre der Freiberufler viel zu unflexibel. Wenn allerdings der Übersetzer ein Fernstudium durchgeführt wird, kann sich der Teilnehmer die Zeit zum Lernen völlig frei einteilen. Sicher, ein gewisses Maß an Eigenmotivation sollte schon vorhanden sein. Denn niemand steht hinter dem Lernenden und sagt ihm, dass er sich jetzt an seine Unterlagen setzen müsse.
Der Übersetzer sollte sich schon selbst so weit motivieren können, dass er sich freiwillig dem Lernen hingibt. Das ist sicher nicht ganz einfach, vor allem, wenn eine Familie zu Hause ist, die erst verstehen muss, dass da zwar jemand zu Hause, aber dennoch nicht verfügbar ist.

Mit Hilfe des Fernstudiums lässt sich so also ein Abschluss erzielen, für den ansonsten wohl keine Zeit wäre. Hier kann ein Abschluss erreicht werden, der beruflich wirklich etwas bringt. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine andere Sprache handeln, die vielleicht bisher weniger gut beherrscht, aber stark nachgefragt wurde.
Nun kann sich ein Freiberufler ja keine wirkliche Auszeit gönnen. Das heißt, die meisten Übersetzer werden auch zum Beispiel in der Elternzeit ein wenig arbeiten. Diese Zeiten lassen sich aber auch gut für das Fernstudium nutzen.

Ein abgeschlossenes Fernstudium des Übersetzers kann nicht nur fachlich gesehen einige Pluspunkte bringen. Viele Auftraggeber schätzen jemanden, der sich neben seiner beruflichen Tätigkeit einer Weiterbildung widmet, als besonders belastbar, organisationstalentiert und flexibel ein. So ist ein Fernstudium auch im Sinne der Eigen-PR eine gute Möglichkeit, sich selbst auf dem Markt zu positionieren.

Italienisch Übersetzer

Donnerstag, 11. August 2011

Übersetzer für Italienisch-Deutsch/Deutsch-Italienisch sind aufgrund der Wirtschafts- und Geschäftsbeziehungen auf politischer und auch unternehmerischer Ebene sehr wichtig.



Vor allem in den Bereichen Tourismus, Telekommunikation, Automobilindustrie oder auch Handel, Banken und Versicherungen werden italienische Übersetzer benötigt.

Als Übersetzer für Italienisch sollte man sich mit der Kultur Italiens auskennen, eine einwandfreie Aussprache der Mutter- und Fremdsprache vorweisen können sowie über eine gute Allgemeinbildung verfügen.
Italienisch ist eine romanische Sprache, die von ungefähr 66 Millionen Menschen in Italien, der Schweiz und auch in Frankreich gesprochen wird.

Es gibt für das Italienische eine Standardschriftsprache sowie eine Alltagssprache mit Dialekt.
Je nach Redesituation oder Bildungsstand des Sprechers ist der Grad der Abweichung von der Standardsprache entsprechend groß, weshalb das Standarditalienisch von vielen Italienern überhaupt nicht beherrscht wird.

Oft sprechen Übersetzer für Italienisch auch Spanisch, da sich das Lautsystem sehr ähnelt.

Auch die Grammatik ähnelt den anderen modernen romanischen Sprachen (z. B. Übereinstimmung zwischen Adjektiv und Nomen). Oft erlernen Übersetzer für die italienische Sprache zumindest einen Dialekt (z. B. Toskanisch, einschließlich Korsisch), um in diesen Regionen fehlerfreie Übersetzungen ausführen zu können.

Weitere Dialekte sind Nord-Italienisch (auch als Gallo-Italienisch bezeichnet) oder auch Venezianisch. Man kann als Arzt, Anwalt, Ingenieur oder auch als Politiker auf die fachlichen Kenntnisse der Übersetzer für die italienische Sprache vertrauen.

Italienisch ist eine Sprache, die anspruchsvoll ist und deshalb perfekt von einem Übersetzer beherrscht werden sollte.