Archiv für April 2011

Coworking für Übersetzer sinnvoll?

Samstag, 30. April 2011

Übersetzer können von den so genannten Coworking Days profitieren, an denen in regelmäßigen Abständen zum gemeinsamen Arbeiten aufgerufen wird.
Organisiert werden diese Treffen von Initiativen, die versuchen, das Coworking als Arbeitsmethode zu etablieren.
Es richtet sich vor allem an Freiberufler, aber auch Selbstständige sind gern gesehen.
Jeder kann mitmachen, ein Muss steckt aber nicht dahinter.



Wer am Anfang seiner beruflichen Karriere steht, für den kann das Coworking als Freiberufler in den so genannten Coworking Spaces eine interessante Alternative sein.

Sie wollen sich als Übersetzer selbstständig machen und haben aber noch nicht ausreichend viele Aufträge in der Hinterhand, damit Sie auch Ihren Lebensunterhalt bestreiten können?

Sie müssen kein eigenes Büro eröffnen, Sie können auch erst einmal eines im Coworking Space mieten.

Hier können Sie in aller Ruhe Ihre Geschäftsidee entwerfen und Ausschau nach Kunden halten.
Synergieeffekte entstehen ebenfalls und teilweise können Aufträge schon allein aus der Nähe zu anderen Freiberuflern entstehen.

Sie lernen hier viele Freiberufler aus unterschiedlichen Bereichen kennen und es kann sein, dass Sie Ihnen unter die Arme greifen können oder eben umgekehrt. Auf jeden Fall können alle Teilnehmer davon profitieren. Als Ansporn kann auch wirken, wenn jemand wieder einmal lautstark verkündet, dass er einen neuen Auftrag an Land gezogen hat.

Andere Coworker strengen sich dann ebenfalls mehr an.
So wurde schon berichtet, dass die Produktivität durch das Coworking um bis zu 40 Prozent steigen kann.
Das muss natürlich nicht immer der Fall sein, aber es besteht zumindest die Möglichkeit dafür.

Übersetzer benötigen unternehmerische Kompetenzen

Mittwoch, 27. April 2011

Übersetzer sind heute nicht mehr nur einfach Übersetzer, sie müssen unternehmerisches Wissen haben, wenn sie auf dem Markt bestehen wollen.

Inzwischen gibt es sogar an den Hochschulen Angebote für die Vermittlung unternehmerischen Basiswissens für angehende Übersetzer.

Der Übersetzer muss sich zum Beispiel mit allen rechtlichen Grundlagen auskennen, die mit der Ausübung seines Berufs in Zusammenhang stehen. Er muss also Rechts- und Haftungsgrundlagen kennen, sollte sich Verträgen und Rechnungen auseinander setzen und die wichtigsten Versicherungen kennen.

Das Thema Steuern und Buchhaltung zählt ebenfalls zu den unternehmerischen Kompetenzen.

Der Übersetzer muss aber auch in der Lage sein, nicht nur den möglichen Markt für sich abzugrenzen, sondern auch den eigenen Marktwert einzuschätzen.
Hier spielt die betriebswirtschaftliche Kalkulation eine Rolle.
Auf Basis dieses Wissens wird zum Beispiel das eigene Honorar berechnet.

Ebenfalls sehr wichtig sind die Elemente der Angebotserstellung, der Kalkulation von Aufträgen sowie die Akquisition von Kunden. Der Markt muss erst einmal wissen, dass es da einen Übersetzer gibt, der eine bestimmte Sprachenkombination anbietet. Also muss der Übersetzer sich bekannt machen und eine ausgeklügelte Kundenakquise betreiben. Auch die Erstellung von Angeboten will gelernt sein, denn der Kunde kann rasch ein professionelles Angebot von einem unterscheiden, welches genau das eben nicht ist. Daraus kann sich demnach sogar ein Vorteil im Wettbewerb ergeben.
Zur Abwicklung von Aufträgen zählen etwa das Projektmanagement oder die Rechnungslegung.
Auch über die gängigen Verfahrensweisen im Mahnwesen muss der freiberuflich tätige Übersetzer Bescheid wissen, wenn er erfolgreich auf dem Markt werden und bleiben will.

Fazit: Der Übersetzer arbeitet als Unternehmer

Der Übersetzer arbeitet zwar freiberuflich und meist für sich allein, muss aber dennoch agieren wie ein Unternehmen.

Nur, dass ihm eben alles selbst obliegt.
Er muss die Werbung für sich betreiben, die Angebote erstellen, Projekte abwickeln, Rechnungen versenden und die Zahlungseingänge überwachen. Bleiben sie aus, ist es Zeit für das Mahnverfahren.

Über all diese Dinge muss der Übersetzer Bescheid wissen und auch über die rechtlichen Möglichkeiten, die er selbst hat, aber auch über die, die seinen Kunden offen stehen. Denn er als Dienstleister ist natürlich auch in der Pflicht, eine angemessene Dienstleistung zu erbringen.

Übersetzer für internationale Webseiten

Sonntag, 3. April 2011

Häufig werden Webseiten nicht nur in einer Sprache angeboten, sondern mindestens noch in Englisch.
Besonders die Webseiten aus Wirtschaft, Industrie und Handel, deren Betreiber den internationalen Handel und die internationale Zusammenarbeit im Sinne haben, sind daher meist zwei- oder mehrsprachig gestaltet.

Abhängig ist die Auswahl der Zweit- oder Drittsprache vor allem von dem Zielland, in dem die Seite ebenfalls aufgerufen werden soll und für die Menschen einer Sprache, für die die Seite relevant ist.

Wenn sich jemand mit der entsprechenden Software alle Mühe gegeben hat, eine professionelle Seite zu gestalten, so sollte diese natürlich auch in der Übersetzung in Bezug auf ihre Inhalte und ihre Präsentation professionell erscheinen und nicht als Wort-für-Wort-Übersetzung, die im schlimmsten Falle keinen richtigen Sinn mehr ergibt.

Es ist daher ratsam, wenn der Verfasser der Seite nicht selbst in der Lage ist, die Übersetzung entsprechend hochwertig vorzunehmen, einen professionellen Übersetzer zu beauftragen.

Dieser ist in der Lage, die Inhalte der Seite in die gewünschte Sprache zu übertragen und das rechtschreiblich, grammatikalisch und stilistisch richtig.

Am Ende entsteht so eine Übersetzung der Seite, bei der die Inhalte und Absichten der Originalseite ebenso gut erkennbar sind. Übersetzer sind in jeder gewünschten Sprache zu finden, am gängigsten sind wohl Englisch, Spanisch, Russisch, Italienisch und Französisch.

Im Zuge der Erweiterung der wirtschaftlichen Interessen vieler Unternehmen in Richtung Osteuropa und Asien werden aber auch zunehmend die Sprachen dieser Regionen benötigt.

Übersetzer sind häufig Muttersprachler und können schon aus diesem Grunde ein hohes Niveau ihrer Arbeit garantieren.

Hilfreich ist es, wenn es sich bei den Internetauftritten zum Beispiel um technische Inhalten handelt, einen Übersetzer zu wählen, der sich auf die gewünschte technische Richtung spezialisiert hat und so auch die nötigen Fachterminologien mitbringen kann