Archiv für Mai 2010

Übersetzer müssen stets erreichbar sein

Sonntag, 23. Mai 2010

Erreichbarkeit am Arbeitsplatz
Heutzutage ist es gang und gäbe, wenn jemand an seinem Arbeitsplatz immer erreichbar ist und sofort auf Anrufe oder E-Mails reagiert.
Wer seinen Kunden jenseits des Atlantik entgegen kommen möchte, kann zum Beispiel auf günstige Telefonnummern verweisen, etwa auf der eigenen Homepage.
Wer zum Beispiel von den USA aus nach Deutschland anrufen möchte, kann auch Telefonkarten nutzen, das ist wesentlich günstiger, als wenn die regionale Telefongesellschaft benutzt wird.
Den Tipp können die Übersetzer ihren Kunden ebenfalls geben. Diese Karten können sogar mit der Kreditkarte aufgeladen werden und das online, was eine enorme Vereinfachung darstellt.

Eine andere Form der Kommunikation ist das so genannte „Voice over IP“, also das Abhalten von Videokonferenzen über das Internet.

Abwesenheit vom Arbeitsplatz
Wer als Übersetzer über die notwendige technische Ausrüstung verfügt, muss natürlich nicht immer an seinem Arbeitsplatz sitzen und kann dennoch überall und jederzeit erreicht werden.
Das bietet dem Übersetzer die Möglichkeit, auch von unterwegs zu arbeiten oder von zu Hause aus – erreichbar sind sie ja immer noch. Wichtig ist aber, dass der Kunde immer weiß, wenn der Übersetzer zu den üblichen Geschäftszeiten nicht am Arbeitsplatz ist und dass er diesen anderweitig erreichen kann oder zumindest, ab wann der Übersetzer wieder erreichbar ist.

Für die E-Mail Adresse bietet sich ein automatisches Antwortprogramm an, damit weiß der Kunde, dass die Nachricht zwar ankam, der Übersetzer aber vielleicht erst später antworten wird. Das Telefon lässt sich auch auf das Mobiltelefon umleiten, so dass die Anrufe ebenfalls nicht ins Leere laufen, wenn der Übersetzer einmal nicht an seinem Platz ist.

Zeitzonen am Beispiel der USA
Der amerikanisch Übersetzer muss immer erreichbar sein. Nun stellt sich aber das Problem, dass die zeitliche Verschiebung zu den USA zwischen sechs und zehn Stunden liegt. Der Kunde wird kaum erwarten, dass der Übersetzer zu den für den Kunden normalen Geschäftszeiten immer erreichbar ist, aber der Amerikanisch-Deutsch Übersetzer sollte versuchen, dem Kunden vielleicht etwas entgegen zu kommen.

Dazu kann er zum Beispiel den Arbeitstag etwas eher beginnen.
Wer in Europa als Übersetzer arbeitet und Anfragen aus den USA erhält, sollte zumindest seine E-Mails auch spätabends noch einmal kontrollieren und beantworten, damit die Kunden nicht abspringen, weil der Übersetzer ohnehin kaum erreichbar ist. Es ist übrigens leichter, mit Kunden von der Ostküste zusammenzuarbeiten, als mit Kunden von der Westküste.

Das liegt daran, dass der Zeitunterschied zur Westküste beträchtlich höher liegt, was die Zeiten der Erreichbarkeit stark einschränken kann.

Übersetzer – Bankkonto in mehreren Ländern

Samstag, 15. Mai 2010

Kunden wählen ihre Geschäftspartner auch danach aus, wie einfach die Zusammenarbeit mit ihnen ist.
Das gilt natürlich auch beim Bezahlen der Übersetzer-Rechnungen.
Ein Kunde wird lieber den Rechnungsbetrag auf ein inländisches Konto überweisen, als eine Auslandsüberweisung vornehmen müssen, die häufig mit hohen Nebenkosten verbunden ist.

Wer als Übersetzer für Kunden aus den USA tätig sein möchte, sollte bedenken, dass diese die Rechnungen meist per Scheck bezahlen. Dieser wird einfach in die Post gegeben und verschickt. Überweisungen finden hier kaum statt.
Was heißt das nun für den Übersetzer?
Wenn er in zwei Ländern tätig sein möchte, um bei dem Beispiel zu bleiben, in Deutschland und in den USA, so sollte er in beiden Ländern ein Geschäftskonto eröffnen. Für den Kunden ist das angenehmer und der Übersetzer erhält so einen Wettbewerbsvorteil.
Das Geld, was für die Rechnungen beglichen wird, geht schneller auf dem jeweils inländischen Konto ein und der Übersetzer hat es selbst in der Hand, ob und wann das Geld in eine andere Währung umgetauscht werden soll.

Hier sollte der Wechselkurs beachtet werden, denn dann kann von den Schwankungen noch profitiert werden. Wird dagegen jeder Betrag sofort aus dem Ausland auf das inländische Konto überwiesen, erfolgt der Austausch immer zum aktuellen Tageskurs.

Für die Eröffnung eines Girokontos bieten sich verschiedene Banken an. Diese gewähren nicht nur in Deutschland ansässigen Personen die Einrichtung eines Kontos, sondern auch Ausländern oder eben nicht in Deutschland ansässigen. Zum einen ist das die Deutsche Bank.
Für die Kontoeröffnung ist die Beglaubigung der Unterschrift und damit die Identitätsprüfung notwendig. Die Beglaubigung muss in einer Filiale der Bank oder im Deutschen Konsulat stattfinden. Möglich ist auch die Eröffnung des Kontos bei der Postbank oder der Netbank. Die Postbank bietet den Vorteil, dass sie die Gutschreibung von Schecks aus den USA gebührenfrei vornimmt. Das Geld wird dann direkt auf dem US – Konto gutgeschrieben.

Egal, welche Bank ausgewählt wird, sie sollte für eingehende Überweisungen aus dem Ausland keine Gebühren verlangen. Wird Geld vom deutschen Konto auf ein ausländisches überwiesen, sollte der Empfänger die Gebühren tragen. Damit fallen nur noch die Gebühren für die zwischengeschaltete Bank an.

Wie unterwegs E-Mail und Internetzugang nutzen?

Mittwoch, 12. Mai 2010

Wer von unterwegs aus per E-Mail ständig erreichbar sein muss, etwa, weil seine hauptsächlichen Kontakte per E-Mail stattfinden, sollte sich ein Smartphone zulegen. Dieses ermöglicht den Empfang der Nachrichten in Echtzeit und sie können sofort beantwortet werden, egal, ob man sich im In- oder Ausland aufhält.

Es gibt dafür sogar entsprechende Programme, mit deren Hilfe sich Dateien an die E-Mails anhängen lassen. Allerdings ist der Lesekomfort nicht als besonders gut zu bezeichnen. Vorteilhaft ist solch ein Smartphone auch im Urlaub, so können Aufträge angenommen werden, ohne dass ein Laptop mitgenommen werden muss. Es ist sogar möglich, das Gerät für das Surfen im Internet zu nutzen.

Das Surfen im Internet ist unterwegs natürlich auch mit dem Laptop möglich. Wichtig dafür ist, dass es über einen schnellen Internetzugang verfügt und mit Wireless LAN ausgestattet ist. Über einen Hotspot kann dann die Verbindung zum Internet hergestellt werden.
Diese Hotspots sind so genannte Einwählpunkte, die es an vielen Standorten gibt. Diese können kostenpflichtig oder kostenfrei sein und es gibt sie zum Beispiel in Hotels.


Internetnutzung im Hotel / im Urlaub

Es ist teilweise auch möglich, drahtlosen Zugang zum Internet zu bekommen, ohne sich an einem Hotspot einzuwählen.

Allerdings ist der Datenverkehr dann nicht geschützt und für längeres Surfen oder das Senden vertraulicher Informationen ist diese Art und Weise nicht zu empfehlen.

Eine andere Möglichkeit sind die so genannte Surfsticks, die ebenfalls zum Einwählen ins Internet dienen. Es handelt sich dabei um ein UMTS – Funkmodem und ähnelt einem USB – Stick.

Wer im Ausland unterwegs ist und seinen Laptop nicht nur über den Akkubetrieb nutzen möchte, sollte an den passenden Adapterstecker denken. Andernfalls kann es sein, dass der Laptopstecker nicht in die Steckdose passt.

Allerdings muss auch gesagt werden, dass es gewisse Auszeiten geben muss. Wer Urlaub hat, der sollte diesen auch machen. Aufträge für die Zeit nach dem Urlaub anzunehmen, ist okay, aber innerhalb des Urlaubs „noch schnell“ einen Auftrag erledigen – das ist auf Dauer nicht gut und führt nur zu Unzufriedenheit. Die ständige Erreichbarkeit muss also auch Grenzen haben.

Existenzgründung als Übersetzer

Mittwoch, 12. Mai 2010

Übersetzer werden heute mehr denn je gebraucht.
Auch wenn die Mehrsprachigkeit eine immer größere Rolle spielt, ist es doch nicht so, dass die Mehrheit der Menschen in eine Fremdsprache perfekt übersetzen kann.
Die Kenntnisse reichen meist für den normalen Alltag, aber zum Beispiel anspruchsvolle Fachtexte werden häufig nicht richtig verstanden oder gar selbst perfekt übersetzt.
Hinzu kommt, dass an viele Texte besondere Anforderungen gestellt werden, wie etwa die Veröffentlichungsreife.

Auch das wirtschaftliche Leben spielt sich immer schneller ab, das bedeutet für den Übersetzer, dass er in immer kürzerer Zeit immer größere und umfangreichere Leistungen erbringen muss.
Die Unternehmen wollen international konkurrieren und geben den Kostendruck, dem sie ausgesetzt sind, an den Übersetzer weiter. Auch damit muss er sich arrangieren.

Früher einmal besaßen viele Unternehmen einen Sprachendienst, in den die Übersetzer erst einmal eintraten. Ob sie sich später tatsächlich einmal selbstständig machen würden, war selten klar. Heute ist das anders. Sprachdienste in den Unternehmen werden immer weiter reduziert, praktiziert wird das so genannte Outsourcing, also die Auslagerung der Übersetzungsaufträge an Freiberufler.

Wer sich als Übersetzer heute selbstständig machen möchte, muss das häufig schon direkt nach dem Studium machen, da es nicht ausreichend feste Stellen für Übersetzer gibt.
Wichtig für die Existenzgründung als Freiberufler ist, dass eine Spezialisierung auf ein bestimmtes Fachgebiet feststeht. Das heißt nicht, dass konsequent nur Aufträge aus einem Bereich angenommen werden dürfen, aber die Anforderungen der Kunden müssen schon erfüllt werden.

Wichtig ist für die Spezialisierung die beständige Weiterbildung um wirklich so viel Kompetenz zu erwerben, dass man als Übersetzer fachlich versiert ist und das nötige Hintergrundwissen für die Übersetzungen aus dem jeweiligen Gebiet mitbringt.
Fachwissen ist daher unbedingt vonnöten und wer als Übersetzer solches vorweisen kann, wird es leichter haben, Kunden auf dem Fachgebiet zu erreichen.

Der Übersetzer muss auch in der Lage sein, in Netzwerken zu arbeiten, damit große Aufträge richtig in kurzer Zeit angefertigt werden können. Sind die Lieferzeiten eng bemessen, lohnt sich wieder die Fachkenntnis, denn wer jeden Fachbegriff erst nachschlagen muss, wird die Fristen kaum einhalten können.
Das Netzwerk hilft auch dabei, verschiedene Sprachen abzudecken, unterschiedliche Textsorten zu bearbeiten und angrenzende Fachbereiche abzudecken. Damit wird dem Kostendruck der Unternehmen, die alles aus einer Hand haben wollen, Rechnung getragen.

Start des Übersetzer-Blogs

Mittwoch, 12. Mai 2010

Hier in diesem Blog möchten wir einmal pro Woche einen Beitrag zu verschiedenen Themen veröffentlichen, die für freiberufliche Übersetzer und Übersetzerinnen von Interesse sein könnten.

Wir freuen uns über Ihre Anregungen, Kommentare und kritschen Bemerkungen.