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Erlernen des Wortschatzes

Das Erlernen einer anderen Sprache setzt sich zusammen aus der Kenntnis der grammatikalischen Regeln und des Wortschatzes.
Dabei kommt es keineswegs darauf an, möglichst viele Wörter der Sprache kennen zu lernen, sondern eher weniger, diese dafür aber richtig anwenden zu können. Wörter, die mehrere Bedeutungen haben, sollten richtig angewendet werden um Missverständnissen vorzubeugen.


Viele Sachverhalte können umschrieben werden, wofür natürlich bekannte Worte und Wortverbindungen verwendet werden, da ist es nicht schlimm, wenn ein bestimmtes Wort im Wortschatz fehlt. Einen sinnvollen Zusammenhang herzustellen, das ist das große Geheimnis.
Wichtig ist es daher, sich einen Wortschatz aufzubauen und nicht einzelne Wörter zu pauken, die aus dem Zusammenhang gegriffen wurden, denn viele Wörter werden in Wortverbindungen ganz anders gebraucht und bekommen so eine ganz andere Bedeutung. Es gibt also ein falsches und ein richtiges Lernen und den Unterschied zwischen diesen beiden Lernarten zu kennen ist überaus wichtig.
Dem Zuhören kommt beim Erlernen des Wortschatzes eine große Bedeutung zu. Niemand sollte versuchen, gleich beim ersten Hören einer Lernkassette oder eines anderen Textes alles zu verstehen. Das ist nicht möglich und verursacht eher Stress, der beim Lernen doch sehr kontraproduktiv ist. Mehrmaliges Hören und stilles Mitlesen sind dabei weitaus hilfreicher.
So kann sich der Lernende auf den Text besser konzentrieren, kann sich das Klangbild einprägen und wird mit ziemlicher Sicherheit einige Zusammenhänge begreifen, ohne dass er den Text wortwörtlich übersetzen muss.
Darauf kommt es auch gar nicht an. Eine genaue Übersetzung ist nur selten vonnöten um Gesagtes zu verstehen.
Das Erlernen des Wortschatzes zielt darauf ab, Sinnzusammenhänge zu begreifen, die sich aus dem Ganzen ergeben und die Sprache anwenden zu können, ohne vorher im Kopf eine Übersetzung anfertigen zu müssen. Erst nach dem eigentlichen Erlernen des Wortschatzes steht das Imitieren der Aussprache, was natürlich nicht gerade wenig wichtig ist, was aber zweitrangig hinter der Bedeutung des Textes steht