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Versicherungen für Übersetzer

Der Übersetzer sollte sich schon zu Beginn seiner Tätigkeit Gedanken über die richtige Auswahl seiner Versicherungen machen.

Bei der Vielzahl der Möglichkeiten in Bezug auf die diversen Versicherungen gilt es aber, zwischen der Absicherung existentieller Risiken und solcher, die eher zu vernachlässigen sind, zu unterscheiden.

Sicher, versichert werden kann fast jedes Risiko, allerdings muss auch jede Versicherung finanziert werden und das ist gerade am Anfang der beruflichen Karriere nicht eben einfach.

So sollte sich der Übersetzer zuerst auf die gesetzlich vorgeschriebenen und wirklich notwendigen Versicherungen beschränken.

Vorgeschrieben sind die Kranken- und die Pflegeversicherung, wobei der Übersetzer dabei die Wahl hat, ob er sich bei einer gesetzlich Krankenversicherung oder bei privaten Krankenversicherung versichern lassen möchte.

Auch wenn der Übersetzer am Beginn seiner beruflichen Tätigkeit noch jung ist, muss er sich doch Gedanken über die Altersvorsorge machen.
Auch hier besteht die Wahl zwischen der gesetzlichen Rentenversicherung, in die freiwillige Beiträge eingezahlt werden können, und privaten Anbietern.

Diese bieten entweder eine monatliche Rentenzahlung oder eine einmalige Kapitalleistung an. Unbedingt notwendig ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die aber so gestaltet sein muss, dass der Versicherte die Leistungen auch dann erhält, wenn er theoretisch noch als Pförtner arbeiten könnte.

Freiberuflicher Übersetzer mit Familie

Sind Kinder vorhanden, ist die die Risikolebensversicherung sinnvoll, damit wird eine Absicherung der Hinterbliebenen erreicht.
Vor allem, wenn Kredite aufgenommen wurden, ist die Risikolebensversicherung eine gute Möglichkeit der Absicherung der Familie.


Die Privathaftpflichtversicherung und die Berufshaftpflichtversicherung sind zwar keine Pflichtversicherungen, dennoch sollten sie von jedem abgeschlossen werden.
Sie schützen vor Forderungen Dritter, ob berechtigt oder unberechtigt und übernehmen sogar eine passive Rechtsschutzfunktion.

Für das Fahrzeug, ob privat oder dienstlich genutzt, muss eine Kfz-Versicherung abgeschlossen werden, andernfalls erfolgt nicht einmal die Zulassung.

Sinnvolle Versicherungen sind zudem die Hausratversicherung und die Unfallversicherung.

Als zu Beginn verzichtbar kann die Geschäftsversicherung gesehen werden, auch die Rechtsschutzversicherung ist nicht zwingend notwendig.



Das eigene Sicherheitsgefühl spielt hierbei aber sicherlich eine große Rolle und entscheidet neben den finanziellen Möglichkeiten über die Art der Versicherungen, die abgeschlossen werden.