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Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Übersetzer

Gerade für Übersetzer ist die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung sehr wichtig, sie sollte – den Versicherern zufolge – sogar zur Pflichtversicherung für diesen Berufszweig erklärt werden.

Der Grund dafür liegt darin, dass bei einer Übersetzung rasch einmal ein Fehler entstehen kann und dieser sich dann direkt auf den Kunden auswirkt.

Dieser kann die Forderungen, die seine Kunden an ihn stellen, an den Übersetzer weiterleiten.

Handelt es sich um begründete Ansprüche, kann das den finanziellen Ruin des Übersetzers bedeuten.

Vermögensschäden durch fehlerhafte Übersetzungen

Vermögensschaden aufgrund fehlerhafter ÜbersetzungVersichert sind in der Vermögensschadenshaftpflichtversicherung die Schäden, die am Vermögen des Auftraggebers entstehen, beispielsweise durch eine fehlerhafte Übersetzung.

Kommt es zu einer solchen, zum Beispiel beim Druck von Katalogen und Prospekten, so müssen diese neu gedruckt werden.
Diese Kosten kann der Kunde auf den Übersetzer umlegen.

Es gibt die Basis-Vermögensschadenshaftpflichtversicherung und eine Erweiterung derselben.
Bei der Erweiterung sind nicht nur die reinen Übersetzertätigkeiten abgesichert, sondern auch darüber hinaus gehende Arbeiten. Dazu gehören etwa Recherchen im Internet, grafische Entwürfe oder Korrespondenzen.



Der Vorteil dieser Versicherung gegenüber der normalen Berufshaftpflichtversicherung liegt in der Deckungshöhe pro Schadensfall.
Die Berufshaftpflichtversicherung übernimmt nur geringere Schäden, alle Kosten, die darüber hinausgehen, müssen vom Übersetzer selbst getragen werden.


Die Vermögensschadenshaftpflichtversicherung reguliert die Haftpflichtansprüche, wenn sie begründet sind und sie wehrt sie ab, wenn sie unbegründet seien sollten. Diese Abwehr wird auch als passive Rechtsschutzfunktion bezeichnet. Die Versicherung ist daher so wichtig, weil ein kleiner Fehler schon die gesamte berufliche Existenz kosten kann.

Als Versicherungsfall wird dabei der Verstoß gesehen, also der Zeitpunkt, an dem es beispielsweise zu einer fehlerhaften Übersetzung kam. Das eigentliche Schadensereignis hingegen, also der Eintritt des Vermögensschadens, ist nicht der Versicherungsfall.

Die Beiträge zur Vermögensschadenshaftpflichtversicherung sinken, wenn eine Selbstbeteiligung vereinbart wird.
Diese kann in unterschiedlicher Höhe festgelegt werden. Die Eigenbeteiligung ist aber kein Muss.