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Urkundenübersetzer

Für einen Urkundenübersetzer ist wichtig zu wissen, dass im Prinzip jede schriftlich niedergebrachte Äußerung von Gedanken eine Urkunde darstellt.
Im Strafrecht gilt dieser Begriff noch weitergehend, denn da zählt jeder Gegenstand als Urkunde, der dazu geeignet ist, eine Willenserklärung deutlich zu machen oder als Beweis im Rechtsverkehr zu dienen.
Daher zählen dazu zum Beispiel auch Fahrkarten oder ähnliches.

Der Übersetzer muss aber auch zwischen der öffentlichen und der privaten Urkunde unterscheiden.

Zur ersten Gruppe gehören unter anderem die bereits an anderer Stelle erwähnten Gerichtsurteile, zur zweiten Gruppe sind vor allem notarielle Urkunden zu rechnen, wie etwa Eheverträge oder Verträge zur Abwicklung eines Grundstückskaufs.

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Der Übersetzer überträgt bei seiner Arbeit eine Urkunde in eine andere Sprache und dies geschieht mit allen sich daraus ergebenden rechtlichen Möglichkeiten und Konsequenzen.
Der Übersetzer muss zudem zwischen einem Original und einer Kopie unterscheiden.

Urkundenübersetzer

Nur Originale zählen als Urkunden, alle anderen Schriftstücke, selbst wenn sie den Vermerk „Beglaubigte Abschrift“ tragen, zählen streng genommen nicht zu den Urkunden.
Sie können höchstens dazu werden, wenn sie einen Originalvermerk tragen.

Übersetzte Urkunde haben einen Beglaubigungsvermerk

Der Urkundenübersetzer belegt mit seinem Beglaubigungsvermerk, dass die Übersetzung dem Original entspricht und dass die übersetzte Urkunde zum Nachweis von Rechten und Rechtsverhältnissen dienen kann.

Ist der Übersetzer ein öffentlich bestellter Übersetzer, so kann er auf der Übersetzung seinen Rundstempel anbringen.

In einigen Fällen muss sich der Übersetzer zudem seine Legalität durch einen Notar bzw. dessen Unterschrift beglaubigen lassen. Der Übersetzer muss zudem über alle seine beglaubigten Urkundenübersetzungen ein Register führen.

Die übersetzte Urkunde muss bestimmten Richtlinien folgen, sie muss identisch mit der Originalurkunde sein und die Übersetzung muss als solche gekennzeichnet werden.

Außerdem muss eine übersetzte Urkunde vollständig sein, das heißt, es darf keine Auslassungen im Vergleich zum Original geben und sie muss richtig sein.

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