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zur Übersetzer-Ausbildung
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Eines von vielen Angeboten:
Übersetzer-Studium
Natürlich können auch Quereinsteiger durchaus erfolgreich als Übersetzer arbeiten.
Wenn sie zum Beispiel vor der freiberuflichen Tätigkeit als Übersetzer in der Wissenschaft beschäftigt waren und nun Texte zur Übersetzung anbieten, die aus dem ehemals studierten Bereich stammen, so werden sie sicherlich Kunden finden.
Doch für alle anderen heißt es, dass der Weg zum erfolgreichen Übersetzer durchaus hart und steinig ist.
Denn voran steht erst einmal die Ausbildung.
Diese wird in der Regel in Form eines Studiums angeboten und absolviert.
Das Studium dauert drei Jahre und schließt mit dem Bachelor ab.
So kann der Abschluss zum Beispiel an der Universität Hildesheim erlangt werden, hier in dem Fach Internationale Kommunikation und Übersetzen, oder an der Universität Heidelberg im Fach Übersetzungswissenschaft oder Konferenzdolmetschen.
An das Bachelorstudium kann ein Masterstudium angehängt werden. Das ist unter anderem an der Universität Leipzig im Fach Konferenzdolmetschen oder an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Fach Literaturübersetzen möglich.
Studiert werden kann auch an der Fachhochschule, wie der Fachhochschule Köln oder der Fachhochschule Flensburg.
Das Studium zum Übersetzer ist vergleichbar mit anderen Studiengängen.
Dem Studenten wird so früh wie möglich ein großes Maß an Eigenverantwortung abverlangt und er soll zügig dahin gebracht werden, für seine Übersetzungen einzustehen und auch einmal andere Techniken der Übersetzung anzuwenden, wenn er damit besser zum Ziel kommt.
Dabei muss er aber auch lernen, dass die Übersetzung kein eins zu eins Text werden darf, denn dann würde ein Leser merken, dass es kein Originaltext ist.
Der Student soll sich in der Zeit des Studiums entfalten können und alle nötigen Kenntnisse erwerben, die mit der Arbeit als Übersetzer in Zusammenhang stehen. Dazu gehören auch Computerkenntnisse in den gängigen Programmen und Anwendungen, die im Berufsalltag verwendet werden.
Hinzu kommt, dass der Student in Landesgeschichte und Kultur des Ziellandes eingeweiht werden soll und diese Themen sich so weit wie möglich aneignet.
Schon in den ersten Semestern wird dem Studenten beigebracht, wie er zielgerichtet recherchiert, wie er Hilfsmittel nutzt und wie er seine eigenen Arbeiten korrigieren kann. Diese Grundkompetenzen werden in den nächsten Semestern weiterentwickelt und mehr oder weniger zur Perfektion gebracht.
