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Die Synatik und das Übersetzen

Die Grundeinheiten der Syntax sind die so genannten syntaktischen Wörter, deren Organisation nach verschiedenen Strukturprinzipien erfolgen kann.

Ein Strukturtyp ist zum Beispiel die Ordnung nach den Satzgliedern, also nach Subjekt, Prädikat, Objekt, und andere. Für eine korrekte syntaktische Übersetzung muss der Übersetzer einige Regeln beachten, denn die Übertragung eines Ausgangstextes in einen Zieltext ist immer mit der Überwindung kultureller und gesellschaftlicher Schichten verbunden.
Es werden zum Beispiel die Korrespondenzregeln angewendet, welche auch unter dem Namen Kasuszuweisungsregeln bekannt sind. Andere Regeln betreffen die Präferenzen für bestimmte Textfunktionen oder Textbereiche.


Für die Syntax ist auch die Stellung der Wörter im Satz eine besondere Fragestellung. Während im Deutschen nahezu jedes Satzglied an den Anfang eines Satzes gestellt werden kann, so gibt es in anderen Sprachen spezielle Vorschriften dafür, der Übersetzer muss sich also mit den grammatikalischen Regeln auskennen, um eine korrekte Syntax anwenden zu können.
Wortverschränkungen sind im Deutschen dagegen kaum mehr möglich, in anderen Sprachen, zum Beispiel im Englischen, durchaus noch gebräuchlich und an einigen Stellen sogar unumgänglich.

Ein anderes syntaktisches Problem ist die Verwendung des Nominalstils im Deutschen. Hier werden häufig ganze Satzglieder durch die Anwendung von Nomen weggelassen oder ersetzt. Es wird dabei ein einfacher Satz gewählt, anstatt die Alternative des eingebetteten Satzes zu benutzen.
Es lässt sich damit also die Wortstellung nahezu frei wählen, auch die Besetzung der Erststelle im Satz ist frei wählbar. Bei der Übersetzung in andere Sprachen ergibt sich aus der Verwendung des Nominalstils aber ein Problem, denn hier müssen im Allgemeinen die Wortstellungsregeln beachtet werden, auch die Erststelle im Satz ist nicht ohne Weiteres durch jedes Satzglied besetzbar.
Das kann dazu führen, dass in der Übersetzung bestimmte Elemente an die falsche Stelle gesetzt werden, was wiederum das Textverständnis erschwert oder den Text gar völlig falsch erscheinen lässt. Der Syntax kommt somit eine große Bedeutung zu.

Der Satz kann in einer Übersetzung nicht als alleinige Größe betrachtet werden, sondern muss immer im Zusammenhang mit der textlichen Einheit zu sehen sein.

Die Symantik und das Übersetzen

Um Texte und deren Inhalt wirklich verstehen zu können, ist es unerlässlich, eine Analyse der strukturellen Semantik, die auch als Merkmalanalyse bekannt ist, durchzuführen.
Teilweise entsteht das Problem bei der Übersetzung, dass ein Begriff im Deutschen zwar eindeutig verwendet wird, in der englischen Sprache zum Beispiel aber mehrere Bedeutungen hat und damit erst einmal Nachfragen nötig werden. Teilweise entsteht auch das Problem, dass Wortbedeutungen kulturell beeinflusst werden und so ein Wort in einer anderen Sprache mehrere Bedeutungen bekommen kann.
Dieses Problem wird zur so genannten Prototypensemantik gerechnet. Der Übersetzer muss dabei immer versuchen, den Kern der Sache zu ergründen. Wenn also in zwei Sprachen ein Wort für die Bezeichnung einer Sache verwendet wird, so muss der Übersetzer in der Lage sein, den Kern dahinter, den gemeinsamen Punkt, zu erkennen und daraus die im aktuellen Kontext benötigte Bedeutung des Wortes herauszufinden.
Auch wenn im Allgemeinen angenommen wird, dass gerade im technischen Bereich die Wörter sehr abstrakt und eindeutig sind, so gibt es doch auch hier das Problem, dass Wörter so genannte „unscharfe Ränder“ aufweisen. Das bedeutet, zwei Wörter werden in einer Sprache differenziert verwendet, im Deutschen jedoch wird dafür ein und dasselbe Wort verwendet.
Bei der Übersetzung vom Englischen ins Deutsche ergeben sich hier kaum Probleme, aber bei der umgekehrten Übersetzung muss der Übersetzer klären, welches Wort genau nun passend für die jeweilige Situation ist.
Die Semantik hat auch in dem Bereich eine sehr große Bedeutung für den Übersetzer, wenn sich die Bedeutung einer Textpassage nicht einfach durch die Klärung einzelner Wörter erschließen lässt, sondern wenn ganze Texteinheiten auch mehrdeutig zu verstehen sind.
Häufig wird die Polysemie eines Wortes gar nicht erst erkannt, was zu Übersetzungsfehlern führen kann. In der Gesamtheit ergibt sich so vielleicht eine Textpassage, die gänzlich verschieden von der ist, die im Ausgangstext gegeben wurde. Rein aus der Sicht des Übersetzers ist der Text sicherlich richtig in die andere Sprache übertragen worden, jedoch inhaltlich gesehen hat dieser einige Änderungen erfahren, die im Zieltext zu Missverständnissen führen können.
An dieser Stelle sei die enge Verknüpfung der Semantik mit der Terminologie zu erwähnen, die nur im Zusammenhang und unter richtiger Verwendung einen korrekt übersetzten Text ergeben können.

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