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Geschäftsversicherung für Übersetzer

Ein Brand oder ein Einbruch können die gesamte berufliche Existenz des Übersetzers aufs Spiel setzen.

Daher gilt es, mit einer Geschäftsversicherung vorzusorgen.

Jedes Unternehmen ist aber anders und muss andere Risiken abdecken.

Daher ist es sinnvoll, wenn ein maßgeschneidertes Paket auf dem Tisch des Übersetzers landet, denn eine 08/15 Offerte hilft im Ernstfall nicht viel weiter.

Denn jedes Unternehmen benötigt einen anderen Schutz und der Übersetzer zum Beispiel einen anderen, als der freiberufliche Grafiker oder der Architekt.

Die Bezeichnung Geschäftsversicherung ist im Prinzip nur ein Oberbegriff für eine Reihe von Produkten, die für Freiberufler und Selbstständige zur Verfügung stehen.

Gegen einen Brand im Büro hilft die Feuerversicherung

Will sich der Freiberufler für eine Geschäftsversicherung entscheiden, sollte er im Voraus drei Fragen klären.

Er muss wissen, welcher Schutz wirklich notwendig ist und welcher Schadensfall eine berufliche Existenz gefährden könnte.

Er muss aber auch wissen, welcher Schadensfall zu einer Bedrohung führen würde, bei der das Unternehmen aber noch nicht aufgegeben werden darf.

Und zuletzt muss er sich die Frage stellen, auf welchen Schutz er denn verzichten kann, weil eine Forderung an dieser Stelle keine Bedrohung für die berufliche Existenz darstellen würde.

Unterschieden wird zwischen der Geschäftsinhaltsversicherung, der Betriebsunterbrechungsversicherung, der Versicherung gegen Elementarschäden und der Versicherung gegen Glasbruch.

Je nach Anbieter ist die Geschäftsversicherung in Paketform zu bekommen, bei der alle diese Bestandteile in einer Police erfasst sind.
Mit der Geschäftsinhaltsversicherung werden Maschinen und Geräte, Büroeinrichtung, Möbel, Computer und Drucker sowie die gesamte IT mit ihren Programmen und Waren des Freiberuflers geschützt.
Die Versicherung zahlt bei Schäden durch einen Einbruch, durch Diebstahl oder durch Feuer.



Ein Muss ist für jeden freibruflichen Übersetzer auf jeden Fall die Feuerversicherung.

Gegen Vandalismus, Raub und Einbruchdiebstahl den Betrieb absichern

Vandalismus ist ebenfalls versichert, wenn eine Versicherung abgeschlossen wurde, die auch Einbruchdiebstahl und Raub mit abdeckt.

Wichtig für den Freiberufler ist in dem Zusammenhang die Kleinbetriebsunterbrechungsversicherung. Sie zahlt für maximal ein Jahr, wenn der Betrieb zum Erliegen kommt, beispielsweise nach einem Hochwasser oder einem Brand.

Gezahlt werden fixe Kosten sowie die entgangenen Gewinne.
Sie kann zusammen mit der Vierfachkombination der Geschäftsversicherungen oder in Kombination mit der Feuerversicherung abgeschlossen werden.
Gezahlt wird aber nur, wenn die Ursache für das Stillliegen des Betriebes mit versichert war. Wer also keine Sturmschäden versichert hat, kann auch von der Betriebsunterbrechungsversicherung nicht profitieren, wenn ein Schaden aufgrund eines schweren Sturms zu verzeichnen ist.