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Berufshaftpflichtversicherung für Übersetzer

Mit der Berufshaftpflichtversicherung werden die Schäden abgedeckt, die in Ausübung der beruflichen Tätigkeit entstehen können.

Das können Personen-, Sach- und Vermögensschäden sein.

Ein Personenschaden kann schnell passieren:
Der Kunde besucht den Übersetzer für eine Absprache in dessen Büro und stolpert über eine Kabel. Er bricht sich ein Bein.

Die Kosten für die Behandlung übernimmt die Versicherung, denn ansonsten hätte der Übersetzer sie selbst zu tragen.

Sachschäden können entstehen, wenn der Übersetzer seinen Kunden besucht und dort zum Beispiel ein Gerät vom Tisch reißt.
Auch hier springt die Versicherung ein.


Ein Vermögensschaden kann für den Übersetzer teuer werden

Neben den Personenschäden sind es aber auch die Vermögensschäden, die finanziell besonders stark zu Buche schlagen können.

Wenn der Übersetzer zum Beispiel eine Anleitung für ein Gerät übersetzt – oder ein ganzes Handbuch – und es zu einem Fehler in der Übersetzung kommt, in Folge dessen wiederum Fehler in der Bedienung des Gerätes entstehen.

Der Verbraucher, beziehungsweise der Endkunde, kann seine Ansprüche an den Hersteller richten.
Doch dieser wird sich an den Übersetzer wenden und am Ende werden die Ansprüche hier in finanzieller Form geltend gemacht.


Ein Vermögensschaden ist entstanden, der durch den Übersetzer an die Berufshaftpflichtversicherung weitergereicht werden kann.
Dafür müssen allerdings Schäden, die durch fehlerhafte Übersetzungen entstanden sind, im Versicherungsumfang enthalten sein.
Beim Abschluss des Vertrages ist darauf zu achten.

Sinnvoll ist eine Versicherungssumme über drei Millionen Euro für Personenschäden. Die Vermögensschäden, die über die Berufshaftpflichtversicherung mit abgedeckt werden, müssen aus Personen- oder Sachschäden resultieren und sollten mit rund 200.000 Euro abgedeckt sein. Eine reine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung ersetzt dies aber nicht.

Die Berufshaftpflichtversicherung übernimmt aber nicht nur die Kosten für entstandene Schäden, sondern auch die Abwehr ungerechtfertigter Ansprüche. Dabei tritt sie praktisch an die Stelle einer Rechtsschutzversicherung.

Eine höhere Deckungssumme als die oben genannten Beträge ist jederzeit möglich, allerdings ist dies mit einem höheren jährlichen Beitrag verbunden.


Den Beitrag wieder etwas senken kann die Vereinbarung über den Selbstbehalt. Dann wird eine festgelegte Summe pro Schadensfall entrichtet, den übrigen Schaden übernimmt dann die Versicherung. Wer damit rechnet, die Versicherung häufiger in Anspruch nehmen zu müssen, kommt mit dem Selbstbehalt allerdings häufig teurer.