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Die Auftragsbearbeitung einer Übersetzung

Die Abwicklung eines Auftrages wird in Anfrage, Angebot, Bearbeitung und Lieferung eingeteilt.
Die Anfrage des Kunden kann telefonisch erfolgen, dabei sollte aber nie ein allgemeiner Zeilenpreis als Angebot genannt werden.

Um auf eine Anfrage ein gutes Angebot erstellen zu können, sollte diese einige Informationen enthalten.
Der Umfang des Textes ist interessant, ebenso der gewünschte Liefertermin.

Weiterhin sind Lieferweg, Lieferform, zu beachtende Vorgaben und die Verfügbarkeit von Informationen, Fachterminologien, Vorversionen und eines Ansprechpartners wichtig.
Hilfreich kann es sein, wenn einige Seiten des Textes im Vorab verschickt werden, so kann sich der Freiberufler ein Bild von der Arbeit machen, die auf ihn zukommen könnte.
Hierbei wird auch das Fachgebiet deutlich, mit dem er sich befassen muss. Das diesbezügliche Angebot kann Zusatzleistungen enthalten, wie etwa Lesen der Druckfahnen oder Organisation der Betreuung der Teilnehmer einer Konferenz durch den Dolmetscher.

Abwicklung eines Übersetzer-Auftrages


Für das Angebot ist zudem wichtig zu klären, was beide beteiligten Seiten unter einer Zeile verstehen. Im Allgemeinen spricht man von einer Zeile, wenn diese aus 55 Anschlägen besteht. Anschläge sind Buchstaben und Zahlen plus Leerzeichen.
Es kann auch sein, dass mit Bruttoanschlägen gerechnet wird, dann werden die Leerzeichen mit einbezogen. Viele Auftraggeber wollen nicht nach Zeilen sondern nach Wörtern oder Seiten abrechnen, das muss geklärt werden.
Bei der Angebotserstellung müssen sämtliche Fragen geklärt werden, die mit der Anfrage gefordert wurden. Es muss dabei genau aufgeführt werden, welche Leistungen das Honorar bilden und ob der letztendliche Preis inklusive der Mehrwertsteuer berechnet wurde.
Folgt auf die Erstellung des Angebotes eine Auftragserteilung, so sollte eine Bestätigung des Auftrages versendet werden.


Für die Bearbeitung des Auftrags gilt, dass zuerst eine Auftragsnummer vergeben werden muss. Zu jedem Auftrag sollte ein Auftragsblatt geführt werden, dass alle geforderten Aufgaben aufführt. Bei längeren Aufträgen empfiehlt es sich, den Auftraggeber über den aktuellen Stand zu informieren. Dabei können auch fertige Teile im Vorab geliefert werden, beispielsweise, wenn ein Lektorat Korrektur lesen soll.
Für die Bearbeitung sollte zudem eine Zeitplanung durchgeführt werden, damit kein wichtiger Termin versäumt wird und der Überblick über die gesamte Tätigkeit nicht verloren geht.

Liefertermine sind stets einzuhalten. Die Lieferung sollte zudem in der gewünschten Form erfolgen. Kann die Lieferung aus bestimmten Gründen einmal nicht eingehalten werden, so muss der Auftraggeber darüber rechtzeitig in Kenntnis gesetzt werden. Generell ist eine verspätete Abgabe aber zu vermeiden.


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